Medienstudie

Emily Johnson
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medienstudie

Die Langzeitstudien von ARD und ZDF, die ARD/ZDF-Massenkommunikation Langzeitstudie (seit 1964), die ARD/ZDF-Massenkommunikation Trends (seit 2017) und die ARD/ZDF-Onlinestudie (seit 1997), erfassen seit Jahrzehnten zuverlässig die Entwicklungen in der Mediennutzung in Deutschland. 2024 wurden diese Studien in die neue ARD/ZDF-Medienstudie überführt. Dabei wurde der Fragebogen gestrafft und behutsam weiterentwickelt. Gleichzeitig wurde die Methodik der Studie und weite Teile des Fragebogens stabil gehalten, sodass die wertvollen Zeitreihen aus den Vorgängerstudien fortgeführt werden können. Die ARD/ZDF-Medienstudie setzt somit die Vorgängerstudien in gestraffter und modernisierter Form fort. Die ARD/ZDF-Medienstudie wird jährlich fortgeschrieben und fragt neben Nutzungswerten für lineare und non-lineare Medienangebote auch wechselnde Zusatzthemen ab, mit dem Ziel auch aktuelle Medienentwicklungen und Innovationen abbilden zu können.

Die Ergebnisse werden kontinuierlich auf dieser Website sowie unter ard-zdf-medienstudie.de dokumentiert. Für eigene Analysen steht erstmals das neue Auswertungstool MedienSwift zur Verfügung, über das aktuelle Daten ausgewertet werden können. Pressemitteilung zur ARD/ZDF-Medienstudie 2025 Auftraggeber: ARD/ZDF-ForschungskommissionDie ARD/ZDF-Medienstudie wird jährlich im Auftrag der ARD/ZDF-Forschungskommission durchgeführt. Die Studie beobachtet die Entwicklung der Mediennutzung in Deutschland, indem sowohl Nutzungsfrequenzen verschiedener Medienangebote als auch die Mediennutzung im Tagesablauf erhoben werden. Darüber hinaus werden aktuelle Themen im Medienbereich in die Untersuchung mit aufgenommen.

Im Jahr 2025 wurden 2.512 repräsentativ ausgewählte deutschsprachige Personen ab 14 Jahren zwischen dem 28. Januar und dem 13. April 2025 befragt: 70 Prozent davon per Telefon auf Basis einer repräsentativen Dual-Frame-Stichprobe (Festnetz und Mobilfunk), weitere 30 Prozent über ein repräsentatives Onlinepanel. Die Erhebung des Tagesablaufs als Kernelement der Studie erfolgte sowohl bei den Telefon-Interviews als auch bei den Befragten im Onlinepanel über eine einheitliche Eingabe-Oberfläche. Die Durchführung und Auswertung erfolgte durch die GIM Medienforschung (Wiesbaden). Die ARD/ZDF-Forschungskommission koordiniert die gemeinsamen Forschungsaktivitäten von ARD und ZDF und stellt sicher, dass Medien-, Markt- und Nutzungsstudien nach einheitlichen wissenschaftlichen Standards erfolgen.

Sie initiiert zentrale Forschungsprojekte und stellt deren Ergebnisse für Programmentwicklung und strategische Entscheidungen bereit. Zudem dient sie als Austauschforum für Sender, Wissenschaft und externe Forschungspartner. So schafft sie die empirische Grundlage, damit ARD und ZDF ihre Angebote zielgruppengerecht, relevant und zukunftsorientiert weiterentwickeln können. Die öffentlich-rechtlichen Streaming-Netzwerke von ARD, ZDF, Arte und 3sat liegen vor den privaten Streamingdiensten, die Nutzung von Podcasts steigt spürbar, YouTube bleibt die reichweitenstärkste Einzelplattform: Das sind zentrale Ergebnisse der neuesten ARD/ZDF-Medienstudie. Bei den Video-Streaming-Plattformen bestätigt YouTube im Jahr 2025 seine Führungsposition und erreicht 72 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren. Die öffentlich-rechtlichen Streaming-Netzwerke von ARD, ZDF, Arte und 3sat kommen auf über 60 Prozent, dicht gefolgt von Netflix und Amazon Prime Video.

Auch interessant: Mittlerweile nutzen 85 Prozent der Menschen in Deutschland mehr als eine Streaming-Plattform – im Durchschnitt 2,5 (Angebote) pro Person Basispraesentation ARD-ZDF Medienstudie 2025 Format: PDF Größe: 1,74 MB Die Zugewinne bei den Podcasts sind vor allem in den Altersgruppen über 30 Jahren zu beobachten. Bei den 50- bis 69-Jährigen und den über 70-Jährigen steigt die regelmäßige Nutzung signifikant um vier bzw. fünf Prozentpunkte auf 25 bzw. 14 Prozent.

Die 14-29-Jährigen bleiben mit 48 Prozent regelmäßiger Nutzung jedoch die stärkste Nutzergruppe bei den Podcasts. Die steigende Tagesreichweite belegt eine zunehmende Integration von Podcasts in den Medienalltag der Menschen. Über alle Altersgruppen hinweg stieg die Tagesreichweite 2025 um drei Prozentpunkte auf 14 Prozent. Über alle Mediengattungen betrachtet setzt sich der Trend in der deutschen Bevölkerung fort, bei der Mediennutzung auf digitale Angebote zu setzen. Vor allem die älteren Altersgruppen nutzen zunehmend Streaming-Angebote sowohl im Video- als auch im Audio-Bereich. Lineares Fernsehen und Radio bleiben jedoch nach wie vor die reichweitenstärksten Angebote.

Insgesamt ist die gattungsübergreifende Tagesreichweite mit 98 Prozent Gesamtnutzung stabil und die durchschnittliche pro Kopf-Mediennutzung liegt im Jahr 2025 bei 6,5 Stunden pro Tag. Die neue ARD/ZDF-Medienstudie 2025 zeigt, wie sich Deutschlands Medienlandschaft weiter fragmentiert, und gleichzeitig stabil bleibt. Während ältere Zielgruppen beim linearen Fernsehen verharren, definiert die Generation Z längst ihre eigene Medienrealität: mobil, non-linear und algorithmisch kuratiert. In diesem Beitrag gehen wir auf die zentralen Ergebnisse der Studie ein und nehmen die Trends unter die Lupe. Nach einem Rückgang im Vorjahr ist die Mediennutzung 2025 wieder leicht gestiegen. Durchschnittlich verbringen die Menschen in Deutschland über sechseinhalb Stunden pro Tag mit medialen Inhalten – ein Wert, der sich seit Jahren auf hohem Niveau hält.

Der Trend zur Parallelnutzung verschiedener Medien bleibt bestehen: Viele sehen Videos auf dem Smartphone, während sie Podcasts hören oder Nachrichten lesen. Besonders die unter 30-Jährigen zeigen ein hybrides Medienverhalten: Sie konsumieren weniger lineare Angebote, aber mehr Social-Media-Videos, Streams und Audio-On-Demand. 👉 Key Takeaway: Mediennutzung bleibt ein Alltagsritual. Doch die Wege dorthin sind individueller und non-linearer geworden. Drei Viertel der Bevölkerung (74 Prozent) sehen wöchentlich klassisches Fernsehen, 45 Prozent nutzen Streamingdienste. Die ARD- und ZDF-Mediatheken bauen ihre Reichweiten deutlich aus und liegen in der Gesamtbetrachtung sogar vor den kommerziellen Anbietern.

Dennoch führt bei der regelmäßigen Nutzung weiterhin Netflix, gefolgt von Amazon Prime Video. Neue ARD/ZDF-Medienstudie: Lineare Mediennutzung geht weiter zurück, non-lineare Mediennutzung stagniert Die beiden Langzeitstudien von ARD und ZDF, ARD/ZDF-Massenkommunikation Trends und ARD/ZDF-Onlinestudie, erfassen seit 1964 beziehungsweise 1997 zuverlässig die Entwicklungen in der Mediennutzung in Deutschland. Nun hat die ARD/ZDF-Forschungskommission entschieden, die beiden Studien zusammenzuführen und zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Sie werden künftig als ARD/ZDF-Medienstudie in gewohnter Qualität veröffentlicht und einen neuen gesamtheitlichen Blick auf die Medienlandschaft werfen. Im Sinne des „Open Source“-Gedankens wird ein ausführlicher Datensatz zur Studie veröffentlicht.

Zusätzlich konnten Aufwand und Kosten der Forschung reduziert werden. Die ARD/ZDF-Medienstudie erscheint jährlich und führt die wichtigsten Kennwerte der beiden Vorgänger-Studien (wie zum Beispiel die Mediennutzung im Tagesablauf) fort. Somit stellt sie sicher, dass die Betrachtung der Mediennutzung in Deutschland auch in den teils langen Zeitreihen weiterhin möglich ist. Die Veröffentlichung der repräsentativen Medienstudie wird weiterhin jeweils in der zweiten Jahreshälfte erfolgen. Im Zuge der Veröffentlichung bei "Media Perspektiven" (https://www.ard-media.de/media-perspektiven/studien/ard/zdf-medienstudie) sowie auf der studieneigenen Website (https://www.ard-zdf-medienstudie.de) werden in gewohnter Manier umfangreiche Ergebnisse und Analysen der Öffentlichkeit bereitgestellt. Neu ist, dass zudem ein Datensatz für eigene Analysen veröffentlicht wird.

Das wird noch in diesem Jahr erfolgen. Pro Kopf nutzt die Bevölkerung ab 14 Jahren in Deutschland Medien 384 Minuten pro Tag, das sind knapp sechseinhalb Stunden. Gegenüber dem Vorjahr sind das 28 Minuten weniger, was an einem Rückgang der linearen Mediennutzung liegt. Dabei geht die Radio-Hördauer etwas stärker zurück als die Sehdauer beim Fernsehen. Da die Nutzungsdauer non-linearer Angebote kaum wächst, sinkt der Medienkonsum insgesamt. Betrachtet man die Anteile von linearer und non-linearer Nutzung, zeigen sich starke Unterschiede nach dem Alter.

Insgesamt überwiegt die lineare Nutzung sowohl bei Video (58 Prozent) als auch bei Audio (71 Prozent) nach wie vor die non-lineare. Bei den 14- bis 29-Jährigen überwiegt die zeitsouveräne Nutzung mit 88 Prozent bei Video und 68 Prozent bei Audio aber inzwischen deutlich. Auch bei den 30- bis 49-Jährigen entfallen 65 Prozent der Sehdauer auf non-lineare Angebote, während das Verhältnis bei der Hördauer noch umgekehrt ist (65 Prozent linear vs. 35 Prozent non-linear). Die ARD/ZDF-Medienstudie zeigt jährlich, wie sich die Mediennutzung in Deutschland verändert. Wir ordnen ein, wie und warum diese Veränderungen für Kommunikations- und PR-Profis relevant sind.

Während die tägliche Gesamtnutzungsdauer mit etwa 6,5 Stunden weiterhin stabil bleibt, verändert sich die Art, wie Medien konsumiert werden, deutlich. Video gewinnt weiter an Bedeutung, Text bleibt wichtig, wird aber zunehmend digital genutzt, und besonders junge Zielgruppen bewegen sich fast ausschließlich in nicht-linearen, mobilen Umgebungen. Die Zeit, die Menschen täglich mit Medien verbringen, bleibt zwar konstant, doch die Nutzung verschiebt sich. Gerade bei jüngeren Zielgruppen verteilt sich die Mediennutzung nicht mehr auf die klassischen „Prime Times“. Sie konsumieren weniger Video am Abend und greifen stattdessen über den ganzen Tag verteilt zu digitalen Angeboten. Für Kommunikationsabteilungen bedeutet das, dass die Unterscheidung zwischen klassischen und digitalen Kanälen weiter an Bedeutung verliert.

Entscheidend ist nicht das Format, sondern die Frage, wie Inhalte dort bereitgestellt werden, wo Menschen sie tatsächlich nutzen. Nach wie vor sehen drei Viertel der Bevölkerung mindestens einmal pro Woche lineares Fernsehen. Doch der Blick in die Altersgruppen zeigt, wie stark sich die Medienkultur verändert: Unter den unter 30-Jährigen sieht weniger als die Hälfte regelmäßig TV. Gleichzeitig wachsen Social-Video-Plattformen wie YouTube, Instagram oder TikTok weiter. Und zwar besonders in jüngeren Zielgruppen. Mit Spannung wird in jedem Jahr die wichtigste deutsche Mediennutzungsstudie erwartet.

Nun ist die ARD-ZDF-Medienstudie 2025 erschienen und liefert wie immer spannende Ergebnisse. Insgesamt sind sowohl die Tagesreichweiten als auch die Nutzungsdauern der Gattungen Video und Audio gewachsen, die Text-Branchen legten bei der Tagesreichweite ebenfalls zu. Detailliert betrachtet gewinnen aber erneut On-Demand-Medien dazu, während lineares Fernsehen und Radio weniger intensiv genutzt werden. Dennoch liegen die linearen Medien weiter klar vor den Abruf-Angeboten - außer in den jungen Generationen. Die interessantesten Ergebnisse der ARD-ZDF-Medienstudie 2025 im Detail: 89,1 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren nutzen täglich Bewegtbildmedien.

Das entspricht einem deutlichen Zuwachs zum Vorjahr, als der Wert bei 85,9 Prozent lag, und einem kleinen zu 2023, als 89,0 Prozent erreicht wurden. Die Nutzungsdauer aller Bewegtbildmedien beträgt nun 196 Minuten pro Tag (nach 194 im Jahr 2024 und 203 im Jahr 2023). Interessanterweise schauen der Studie zufolge wieder mehr Leute lineares Fernsehen. Nachdem die TV-Tagesreichweite im Vorjahr von 64,2 auf 57,6 Prozent abgestürzt war, ging es nun zumindest wieder auf 58,7 Prozent hinauf. Allerdings: Bis 2015 lag die Tagesreichweite des linearen Fernsehens noch bei 80 Prozent und mehr. Zwar schauen also offenbar mehr Leute linear als 2024, doch sie tun es erneut für weniger Minuten als im Vorjahr.

Die Nutzungsdauer des linearen Fernsehens sank um weitere drei Minuten auf 117. Vor allem bei den 50- bis 69-Jährigen wurde weniger linear geschaut, in den anderen Altersgruppen blieben die Werte weitgehend stabil. Reichweite und Nutzungsdauer eingebüßt haben die Streamingdienste. Die aufsteigende Tendenz scheint hier vorerst gestoppt. Nach 25,3 Prozent im Vorjahr liegt die Tagesreichweite von Netflix, Prime Video & Co. nun bei 25,0 Prozent.

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