Christian Lindner Autorenseite Focus Online
Klaus Kinkel, † 82 Die Freien Demkraten verlieren mit ihm einen väterlichen Freund. Gute Arbeit findet auch jenseits starrer Zeiten und fester Orte statt. Die Bundesregierung sollte endlich neu denken und mehr Freiheit wagen Eine Analyse von Christian Lindner. Die große Koalition gefährdet Deutschlands Stärke. Wachstum und Stabilität werden durch teure Rentenpolitik und weitere Verschuldung torpediert
Für einen bildungspolitischen Pragmatismus: Das deutsche Schulwesen muss nach rein praktischen Kriterien reformiert werden. Christian Wolfgang Lindner (* 7. Januar 1979 in Wuppertal) ist ein deutscher ehemaliger Politiker (FDP). Er war von Dezember 2013 bis Mai 2025 Bundesvorsitzender der FDP und von Dezember 2021 bis zum Bruch der Ampelkoalition im November 2024 Bundesminister der Finanzen im Kabinett Scholz. Von 2000 bis 2009 und erneut von Mai 2012 bis Oktober 2017 gehörte er dem Landtag in Nordrhein-Westfalen an. Von Oktober 2009 bis Juli 2012 war Lindner Mitglied des Deutschen Bundestages, von Dezember 2009 bis Dezember 2011 auch Generalsekretär der FDP.
Lindner zog als Spitzenkandidat seiner Partei bei der Bundestagswahl 2017 erneut in den Deutschen Bundestag ein und war dort bis Dezember 2021 Vorsitzender der FDP-Fraktion. Am Abend der Bundestagswahl 2025 kündigte Lindner an, aufgrund des Scheiterns der FDP an der Fünfprozenthürde seine politische Karriere zu beenden und nicht mehr für politische Ämter anzutreten.[1] Lindner wurde 1979 in Wuppertal geboren. Sein Vater, Wolfgang Lindner,[2] ist promovierter Mathematiker mit dem Schwerpunkt Computeralgebrasysteme im Unterricht und war als Oberstudienrat am Städtischen Gymnasium Wermelskirchen und als Lehrbeauftragter an der Fernuniversität in Hagen tätig.[3][4] Seine Mutter, Martina Lindner,... Anschließend leistete Lindner Zivildienst als Hausmeister in der Theodor-Heuss-Akademie der Friedrich-Naumann-Stiftung in Gummersbach. Seine Motivation zur Verweigerung des Kriegsdienstes bestand nach eigenen Aussagen darin, eine bereits 1997 begonnene unternehmerische Tätigkeit fortsetzen zu können.
Die Entscheidung widerrief er später, als er sich als Reserveoffizier bewarb.[9] Von 1999 bis 2006 studierte er Politikwissenschaft als Hauptfach sowie Öffentliches Recht und Philosophie als Nebenfächer an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.[10] Nach elf Semestern erwarb er den akademischen Grad Magister Artium (M. A.).[11] Während des Studiums war Lindner Reserveoffizier bei der Luftwaffe.[12] 2002 wurde er zum Oberleutnant der Reserve befördert.[13] Als Reservist nahm er rund vier Jahre lang als Einsatztagebuchführer an Wehrübungen beim Luftwaffenführungskommando in Köln-Wahn teil.[14]... Christian Lindner startet als Kolumnist beim „Focus“. (Foto: IMAGO / dts Nachrichtenagentur)
Ex-Finanzminister Christian Lindner ist ab sofort regelmäßiger Kolumnist des Nachrichtenmagazins Focus (Hubert Burda Media). Der ehemalige FDP-Chef analysiert für den Focus Wirtschaft und Weltgeschehen. Seine Premiere feiert er im aktuellen Heft mit einer Bestandsaufnahme der Regierung Merz. Sein Urteil: „Deutschland führt außenpolitisch entschlossener. Gut so, Kanzler! Innenpolitisch fehlt es an vielem – vor allem am Willen zur Erneuerung.
Wer Reformen ankündigt, muss bereit sein, Konflikte in der Koalition auszuhalten.“ Im Format „Starke Stimme“ präsentiert der Focus Gastbeiträge von prominenten Autoren aus Wirtschaft und Politik, Kultur und Wissenschaft. Zu Wort kommen Köpfe wie Film-Produzent Nico Hofmann, Israels Generalkonsulin in München, Talya Lador-Fresher, der Politikwissenschaftler Herfried Münkler, Pulitzer-Preisträgerin Anne Applebaum, Ifo-Präsident Clemens Fuest, Investorin Saskia Bruysten, Managementcoach Wolfgang Jenewein, KI-Professorin und Multiaufsichtsrätin Yasmin... Amtierende Chefredakteure des Focus sind seit dem 1. April 2023 Franziska Reich und Georg Meck. Einmal am Tag: Exklusive Storys, Personalien, Debatten & Jobs in unserem kressexpress. Jetzt unseren kostenlosen Newsletter bestellen - und nichts mehr aus der Welt des Publishing verpassen!
Franziska Reich und Georg Meck übernehmen Focus-Chefredaktion - Umbau der Redaktion Herr Lindner, mit Rot-Grün sind Sie erst mal fertig. Warum halten Sie sich und die FDP als Koalitionspartner überhaupt noch für attraktiv? Es geht doch nicht darum, anderen Parteien zu gefallen. Es geht um unser Land. Die FDP will Deutschland wirtschaftlich wieder auf die Erfolgsspur bringen.
Denn das ist die Voraussetzung für alle sozialen und ökologischen Vorhaben. Wir haben ein konkretes, durchgerechnetes Konzept vorgelegt, was jetzt zu tun ist. So ist es. Tausende Arbeitsplätze gehen verloren, wir werden beim Wachstum abgehängt. Unser Lebensstandard und unsere geopolitische Stärke werden zurückgehen, wenn wir nicht zu einer grundlegenden Neuausrichtung kommen. Die FDP hat unter Beweis gestellt, dass es uns ernst damit ist.
Denn Deutschland bekommt keinen Aufschwung auf Pump. Wir müssen ihn uns erarbeiten. Dafür muss der Staat neue Freiräume geben und in der Klima- und Energiepolitik realistischer werden. Selbst Friedrich Merz liebäugelt mittlerweile mit einer Lockerung der Schuldenbremse. Kann Ihnen nicht gefallen, oder? Friedrich Merz wird nicht seine ökonomischen Überzeugungen über Nacht verändert haben.
Zumindest vermute ich das. Hier geht es um anderes. Die Union rückt schon im Wahlkampf nach links, weil sie an Koalitionen mit SPD oder Grünen denkt. Schwarz-Rot oder Schwarz-Grün wäre aber dasselbe wie Große Koalition oder Ampel. Ich bin der Überzeugung, dass unser Land seit 2013 zu stark links der Mitte regiert wurde. Friedrich Merz als Kanzler allein verspricht noch keinen Politikwechsel.
Es kommt auf die FDP an. Gestern Nachmittag hatte Olaf Scholz erneut die Spitze der Koalitionsregierung zum Krisentreffen ins Bundeskanzleramt geladen. Es ging nach dem Urteil des Verfassungsgerichts darum, den Haushalt 2024 auf eine solide und das heißt verfassungskonforme Grundlage zu stellen. Das Ergebnis: We agree to disagree. Vizekanzler Habeck wurde von Scholz daher gebeten, nicht zum Klimagipfel nach Dubai zu fliegen. Der Wirtschaftsminister soll jetzt nicht das Klima retten, sondern die Ampelkoalition.
Unmittelbar nach der kleinen Koalitionsrunde habe ich für den Pioneer Podcast mit Finanzminister und FDP-Chef Christian Lindner telefoniert. Das gesamte Gespräch hören Sie im Podcast. Hier das Gesprächsprotokoll in aller Kürze. The Pioneer: Herr Lindner, Sie kommen soeben aus dem Bundeskanzleramt. Gibt es irgendetwas Neues, was uns interessieren könnte? Lindner: Wir haben jetzt in adventlicher Stimmung zusammengesessen und über die anstehenden Fragen miteinander gesprochen.
Aber das ist noch nichts für die Öffentlichkeit. Wir arbeiten an einer Gesamtlösung für den Haushalt 24. Da ist noch etwas zu tun. Wer war dabei bei dieser adventlichen Zusammenkunft? Der Ansatz von Robert Habecks „Zukunftsagenda“ ist fatal: Er macht immer mehr Menschen und Unternehmen vom Staat abhängig, schreibt FDP-Chef Christian Lindner in einem Gastbeitrag für FOCUS online. Diese Woche war Steuerzahlergedenktag.
Dieser Tag hat sich in Deutschland noch weiter nach hinten verschoben - vom 9. Juli auf den 13. Juli. Bis dahin haben die Erwerbstätigen im Durchschnitt also nicht für sich, sondern für den Staat gearbeitet. Aufs Jahr gerechnet fließt das Einkommen erst nun auf das eigene Konto. Dass dieser Tag mittlerweile erst in der zweiten Jahreshälfte liegt, zeigt eines: Im Verhältnis zwischen Bürgerinnen bzw.
Bürgern und Staat ist etwas aus dem Lot geraten. Ein Jahr nach Beginn der Pandemie hat jeder von uns im Umgang mit dem Virus dazugelernt. Für die Bundesregierung und ihre Maßnahmen allerdings gilt das nicht. Sie setzt weiterhin darauf, das öffentliche Leben möglichst weitgehend herunterzufahren. Eine Zumutung, meint FDP-Chef Christian Lindner in seinem Gast-Kommentar. Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner ist sicher: „Setzen wir auf Respekt vor Leistung, Bereitschaft zur Eigenverantwortung, Freude an eigener Schaffenskraft und Toleranz für individuelle Lebensentwürfe, dann muss uns um die Zukunft nicht bange sein.“ Wie...
Sein Gastbeitrag. Der Demokrat Joe Biden wird der nächste amerikanische Präsident. Was das für die USA, für Deutschland und Europa bedeutet, analysiert der FDP-Vorsitzende Christian Lindner in einem Gastbeitrag für FOCUS Online:. Er warnt: „Die Freundschaft mit den USA ist keine Selbstverständlichkeit." Finanzminister Christian Lindner kündigt harten Sparkurs für den Bundeshaushalt an Christian Lindner, FDP-Chef und Bundesfinanzminister, kündigt seinen Kabinettskollegen einen drastischen Sparkurs an: „Wenn wir den Haushalt 2023 besprechen, dann kommt die wirkliche Formung dieser Koalition“, sagte der 43-Jährige im Interview mit dem Berliner Nachrichtenmagazin...
„Ein Koalitionsvertrag ist ja unkonkret und die ersten Monate waren geprägt von Krisen. Bei Wünschen nach Mehrausgaben muss ich nun antworten: ‚Verschaff mir Deckung! Die Schuldenbremse gilt.‘“ Eine Rückkehr zur Schuldenbremse würde indes bedeuten, dass im nächsten Jahr nicht mal mehr acht Milliarden Euro neue Schulden aufgenommen werden dürften – für Lindner aber „ein realistisches Szenario“. Seine Forderung: „Wir müssen die Vorhaben der Ampel-Koalition priorisieren.“ Es sei „leider bisher nicht bei allen Kolleginnen und Kollegen im Kabinett ausreichend verinnerlicht, dass wir nicht weiterwirtschaften können wie bisher“. Gegenüber FOCUS prophezeite Lindner, das Kabinett würde „noch vor der Sommerpause einen Erweckungsmoment erleben“.
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Lindner Zog Als Spitzenkandidat Seiner Partei Bei Der Bundestagswahl 2017
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Die Entscheidung Widerrief Er Später, Als Er Sich Als Reserveoffizier
Die Entscheidung widerrief er später, als er sich als Reserveoffizier bewarb.[9] Von 1999 bis 2006 studierte er Politikwissenschaft als Hauptfach sowie Öffentliches Recht und Philosophie als Nebenfächer an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.[10] Nach elf Semestern erwarb er den akademischen Grad Magister Artium (M. A.).[11] Während des Studiums war Lindner Reserveoffizier bei der ...
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