Kundenrechte Verbraucherzentrale De
In der allgemeinen Verbraucherrechtsberatung erfahren Sie, worauf Sie beim Vertragsabschluss beim Kauf, Handwerk oder bei Dienstleistungen achten sollten und wie Sie Mängel reklamieren. Unsere Expert*innen prüfen Ihren Vertrag und beraten zu Buchung, Widerruf und Kündigung. Außerdem erhalten Sie wichtige Informationen, wie Sie Ihre persönlichen Daten schützen können und sich gegen irreführende oder aggressive Werbung wappnen. Die Verbraucherzentrale Berlin bietet sachkundige, anbieterunabhängige Informationen, eine persönliche Rechtsberatung und eine außergerichtliche Rechtsvertretung u. a. zu folgenden Themen:
Für eine Beratung benötigen Sie einen Termin. Diesen können Sie hier vereinbaren. Dieses Beratungsangebot kann nicht nur persönlich in unseren Beratungsstellen, sondern auch telefonisch oder per Videochat in Anspruch genommen werden. Wenn Sie einen Termin nicht wahrnehmen können, sagen Sie bitte spätestens zwei Tage vorher unter der Telefonnummer 030 214 85-123 (jederzeit erreichbar) ab, damit wir ihn an einen anderen Verbraucher vergeben können. Preissteigerungen bei Handwerkerleistungen bekommen Verbraucher auf die Rechnung. Nicht selten verlangen Unternehmer nach Vertragsschluss höhere Preise aufgrund gestiegener Materialkosten.
Doch nicht jeden Preisaufschlag muss man hinnehmen. Wer haftet bei Beschädigung oder Verlust? Muss ich die Ware beim Empfang kontrollieren? Darf mir der Zusteller das Paket einfach auf die Terrasse oder vor die Tür stellen? Gilt die Abgabe beim Nachbar als „rechtmäßig zugestellt“? Muss ich Pakete für Nachbarn annehmen?
Außergerichtliche Schlichtungsverfahren haben sich als Erfolgsmodell erwiesen. Kein Wunder, denn solche Verfahren sind unkompliziert, oft schon bei geringem Streitwert befriedigend und in der Regel kostenlos. Die meisten Produkte tragen ein oder mehrere Labels oder Kennzeichnungen. Der Vielfalt sind kaum Grenzen gesetzt. Häufig ist es schwer zu beurteilen, für was ein Label steht und ob es hält was es verspricht. Kritisches Hinterfragen hilft bei der Beurteilung und kann die Kaufentscheidung unterstützen.
Für zugefallene Haustüren und verstopfte Toiletten gibt es Notdienste. Einige schwarze Schafe unter den Anbietern nutzen die Notsituation jedoch gnadenlos aus und verlangen ungerechtfertigt überhöhte Preise. Wer einige Grundregeln beachtet, kann viel Geld sparen. Die Novelle des Telekommunikationsgesetzes (TKG) hat etliche Verbesserungen bei Kundenrechten gebracht. Sie trat am 1. Dezember 2021 in Kraft.
Wir geben einen Überblick über wichtige Punkte der Gesetzesreform. Wichtige Kundenrechte für Telefon-, Handy- und Internetverträge, 01.12.2023 - https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/digitale-welt/mobilfunk-und-festnetz/wichtige-kundenrechte-fuer-telefon-handy-und-internetvertraege-65879 Hey @StrohhalmInGruen, klasse dass du dich hier mit den Infos gemeldet hat.👍 Sie haben bereits einen Account? Anmelden Enter your E-mail address.
We'll send you an e-mail with instructions to reset your password. Mehr Informationen zum Widerrufsrecht finden Sie auch in leichter Sprache.Klicken Sie dafür diesen Link an: Widerruf: Verträge rückgängig machen Zunächst müssen Sie dem Vertragspartner mitteilen, dass Sie den Vertrag widerrufen. Den Widerruf können Sie mündlich oder schriftlich erklären. Verwenden Sie hierfür das Musterwiderrufs-Formular, das das Unternehmen mitgeliefert hat, und verschicken es am besten per Einschreiben. So haben Sie im Streitfall einen Beweis.Sie müssen das Musterwiderrufs-Formular aber nicht verwenden.
Sie können Ihren Widerruf auch auf andere Weise erklären, zum Beispiel über den Umtausch-Check der Verbraucherzentralen. Legen Sie das Formular oder Ihr Widerrufsschreiben beim Zurücksenden der Ware mit ins Paket. Zur Sicherheit sollten Sie den Widerruf zusätzlich per Einschreiben oder per E-Mail erklären. Ein Widerruf kann allerdings formlos erfolgen - entgegen weit verbreiteter Ansicht ist eine Unterschrift nicht erforderlich.Hinweis: Es reicht nicht aus, die Ware kommentarlos zurückzuschicken. Sie müssen den Widerruf in jedem Fall gegenüber dem Verkäufer oder Unternehmer erklären. Einen Grund, warum Sie widerrufen wollen, müssen Sie nicht angeben.
Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage. Allerdings gilt diese Frist erst, wenn Sie von Ihrem Vertragspartner oder Verkäufer über Ihr Widerrufsrecht informiert wurden und Ihnen die Widerrufsbelehrung vorliegt. Reicht der Händler die Belehrung nach, haben Sie ab dann 14 Tage Zeit für den Widerruf. Das Widerrufsrecht erlischt spätestens nach einem Jahr und 14 Tagen. Die Frist beginnt zu unterschiedlichen Zeitpunkten: Mit dem Gesetz für faire Verbraucherverträge treten einige neue Regeln rund um die Vertragskündigung in Kraft.
Drei davon stellen wir in diesem Podcast vor. Am Beispiel vom Kauf von Brötchen ist es jedem sofort klar, dass es sich hierbei um einen Kaufvertrag handelt, bei dem niemand etwas unterschreiben muss. Bei einem mündlichen Vertragsabschluss am Telefon hingegen sind die angerufenen Kund:innen hinterher häufig überrascht, dass sich aus einem bloßen Telefongespräch eine bindende Zahlungsverpflichtung ergeben kann. Der Einkauf von Waren oder die Zustimmung zu Serviceleistungen vollzieht sich also häufig ohne Unterschrift und ist somit gültig. Zwingend unterschrieben werden müssen jedoch alle Vereinbarungen, die in Schriftform abgeschlossen oder auch noch durch einen Notar beglaubigt werden müssen – wie etwa bei einem Immobilienerwerb. Auch wenn für ein Smartphone ein Preis von 79 Euro angegeben ist, muss der Verkäufer es nicht zwangsläufig zu diesem Preis verkaufen.
Die Preisangaben bei Waren in Prospekten, Schaufenstern oder der Webseite sind für die Händler insoweit nicht bindend. Maßgeblich ist immer der Preis über den sich Käufer und Verkäufer an der Kasse verständigen. Trotzdem darf der Verkäufer natürlich nicht bewusst mit falschen Preisen werben. Die meisten Geschäfte bieten ihren Kund:innen die Möglichkeit, gekaufte Ware innerhalb einer bestimmten Zeit einfach wieder umzutauschen. Oft erstatten die Unternehmen dann den Kaufpreis oder stellen einen Warengutschein aus. Diese weit verbreitete Praxis und der rechtliche Umstand, dass bei den meisten Online-Käufen die georderten Waren tatsächlich zurück gegeben werden können, führen zu dem Irrglauben, es bestehe ein Recht auf Umtausch.
Doch ein Umtausch oder die Rücknahme von Artikeln im Geschäft ist reine Kulanz des Verkäufers. Beim Kauf vor allem von teuren Waren im stationären Handel sollten sich Kund:innen vorab im Laden nach den Umtauschbedingungen erkundigen und sich vorsorglich eine Umtauschmöglichkeit- etwa auf dem Kassenbon – schriftlich bestätigen lassen. Beide Begriffe sind streng voneinander zu unterscheiden. Bei der Garantie handelt es sich um eine freiwillige Zusage von Herstellern für die Qualität oder Funktionstüchtigkeit ihrer Produkte geradezustehen. Diese Selbstverpflichtung gilt für die von den Herstellern individuell angegebenen Funktionen und Zeiträume. Eine Garantiezusage der Hersteller ist nicht zu verwechseln mit der gesetzlichen Gewährleistung.
Bei dieser sind die Händler in rechtlicher Verantwortung: Sie müssen für zwei Jahre nach dem Kauf beziehungsweise nach Übergabe der Ware an den Kund:innen dafür einstehen, wenn die gekaufte Ware nicht einwandfrei war. Vodafone erhöht seit Mai 2023 die Preise für Internet-Anschlüsse von Bestandskund:innen. Das hält der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) für rechtswidrig. Er ist der Auffassung, dass Verbraucher:innen nur die vereinbarten Preise zahlen müssen und hat daher eine Sammelklage gegen Vodafone gestartet. Am 1. Dezember 2021 trat die Novelle des Telekommunikationsgesetzes (TKG) in Kraft – und brachte etliche Verbesserungen der Kundenrechte bei Telefon-, Internet- und Handyverträgen.
Darunter sind Eine Verschlechterung für Verbraucher:innen ist dagegen die neue Regelung für Glasfaseranschlüsse: Danach müssen im Zweifel alle Mieter:innen für einen Glasfaseranschluss des Hauses bezahlen, auch wenn sie ihn nicht selbst nutzen. Wichtig ist außerdem das "Recht auf schnelles Internet". Im Gesetz fehlt dafür allerdings eine Mindestbandbreite, die den konkreten Anspruch definiert. Diese muss noch festgelegt werden – und damit ist offen, ob das Recht für Verbraucher:innen auch ein konkreter Gewinn ist, insbesondere auf dem Land, wo Anschlüsse teils noch immer sehr langsam sind. Der vzbv hat zum Thema Breitband-Versorgung Forderungen formuliert.
Welche das sind, lesen Sie in diesem Positionspapier sowie im Abschnitt "Rechtlich abgesicherter Anspruch auf schnelles Internet". Wir geben eine kompakte Übersicht wichtiger Änderungen.
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