Mogelpackungen Im Supermarkt Die Legalisierung Der Täuschung
Die Kunden könnten, wenn sie sich die Mühe machen würden, all diese Sauereien zu durchschauen, ganz unmittelbar die Herstellerfirmen damit für ihre Lügen bestrafen, daß sie dieses Zeug einfach mal für einige Monate in... Es gibt gottlob noch immer ausreichend Alternativen oder man „verzichtet“ einfach mal für einen gewissen Zeitraum auf solche Artikel. Nein. Das Kleingedruckte ist meistens so klein gedruckt, daß zumindest ich eine Lupe brauche, um es zu lesen. Und dann ist es mit Fremdwörtern gespickt, die ich erst einmal im Lexikon nachschlagen muß, weil ich eben nicht von Beruf Lebensmittelchemiker bin. Das dauert so lange, daß man diese Zeit nur als Arbeitsloser aufbringen kann.
Aber was man machen kann, ist zum Beispiel, ausreichend transparente Verpackungen zu fordern. Dann sieht man zum Beispiel, daß die Tüte zu drei Vierteln leer ist. Oder daß die Schokolade vor lauter Kakaomangel schon käsebleich ist. Außerdem könnte man die Packungsgrößen normieren, so daß die Tafel Schokolade immer ganzzahlige Vielfache von 100 Gramm oder der Joghurt immer 500ml hat, oder man könnte Mindestpackungsgrößen vorschreiben. Sicher könnte man sich noch viel mehr ausdenken, wie zum Beispiel Inhaltsangaben, die man ohne Lupe lesen kann. Produkt Erklärungen in unverständlicher „Chemie oder Fremdsprachen“ nicht zu kaufen,war die Lösung für meine Frau.
Lebt in BRD seit ü.35 Jahren hat Deutsche Sprache über mehrere Kurse gelernt, sich Zeit zu nehmen für den Einkauf,war für sie der Schlüssel viel zulernen über die neue Heimat. Aber auch über Gleichgültigkeit von Hersteller die alleine auf ihr €£¥$¢ schauen.Egal von wo Produkte kommen,kein Staat in EU schützt zu allererst ihre Bewohner von klein auf. Warum muss eine Produktbeschreibung im Fremdsprachen Code verpackt werden ,sei es nur Wissenschafts Latein?? Ist keine Täglich gesprochene Mehrheits Sprache die klar benennt ,was Käufer wissen sollte.MfG !! Früher war das Grau der Schokolade ein Zeichen, dass sie schon etwas älter ist, aber doch keine Qualitätseinbußen hat. Heute ist das Grau der Schokolade ein Zeichen, dass sie minderwertig ist.
Ich meine, in den 1960/70er Jahren schmeckte die Schokolade wie ein Traum. Man wollte sie nicht schlucken, so toll hat sie geschmeckt. Dieser sahnige, kakaohaltige Geschmack verschwand in den 1980er Jahren und statt Kakaobutter kam der Sojadreck rein. Die Schokolade verlor ihren Geschmack. Die Kultmarke Milka sorgte Anfang des Jahres für Ärger: Hersteller Mondelez hat die Füllmenge der klassischen Alpenmilch-Tafel von 100 g auf 90 g reduziert, bei einem gleichzeitig gestiegenen Preis von 1,49 Euro auf 1,99... Die Verbraucherzentrale Hamburg wirft Mondelez bewusste Verbrauchertäuschung vor: Die Verpackung der Milka-Tafel wirkt unverändert, doch der Inhalt schrumpfte um zehn Prozent.
Anfang September 2025 reichte die Organisation deshalb Klage ein – für sie ein typischer Fall von Shrinkflation. Hinter vielen versteckten Preiserhöhungen steckt ein Phänomen mit eigenem Namen: die Shrinkflation. Der Begriff setzt sich aus dem englischen Wort shrink (= schrumpfen) und Inflation zusammen. Hersteller nutzen diese Strategie, um steigende Kosten für Rohstoffe oder Produktion auszugleichen, ohne den Preis offen zu erhöhen. Für Verbraucher bedeutet das: Die Packung sieht aus wie gewohnt, der Preis bleibt gleich oder steigt, aber es ist deutlich weniger Inhalt drin. Eine ausführliche Liste der betroffenen Produkte führt die Verbraucherzentrale Hamburg.
Dort kann man auch selbst Mogelpackungen einreichen und in vielen Fällen eine Stellungnahme der Marken einsehen. 500 g für 1,99 Euro wird zu 450 g für 1,99 Euro – Preiserhöhung von 11,1 Prozent 80 g für 3,99 Euro wird zu 50 g für 4,99 Euro - Preiserhöhung von 100,1 Prozent Auf vielen Lebensmitteln prangen Hinweise zum Inhalt, die Verbraucher zum Kauf anregen sollen. Doch was nach einem guten Deal klingt, entpuppt sich beim genaueren Hinsehen oft als Täuschung. Ob Nudeln, Kakao oder Käse – Hersteller nutzen auffällige Werbeaussagen wie "Jetzt mehr drin" oder "+2 Portionen gratis", um ihre Produkte besser dastehen zu lassen.
Doch die Verbraucherzentrale Hamburg hat genau hingeschaut – und zeigt an konkreten Beispielen, wie sehr sich der Blick aufs Kleingedruckte lohnt. Der Lebensmittelkonzern Unilever bewirbt seine Fertiggerichte der Marke Knorr Spaghetteria mit "Jetzt mehr drin. Mehr Geschmack". Auf den ersten Blick stimmt das: Die Sorte "Pasta Carbonara" enthält neuerdings 172 statt bisher 155 Gramm. Doch der Preis stieg gleichzeitig von 1,39 Euro auf 1,99 Euro. Das entspricht einem Preisanstieg von rund 30 Prozent – bei allen Sorten der Reihe.
Zudem zeigt ein Blick in die Zutatenlisten: Der Geschmack soll offenbar durch günstigere Inhaltsstoffe ersetzt werden. Die Carbonara enthält nun weniger Sahnepulver, die Bolognese weniger Rindfleisch. Auch Tomatenpulver oder Mozzarella wurden reduziert – bei gleichzeitiger Preissteigerung. Unilever erklärt die Erhöhung gegenüber den Verbraucherschützern so: Man habe die Füllmenge um durchschnittlich elf Prozent gesteigert und die unverbindliche Preisempfehlung entsprechend angepasst. Zudem habe man die Rezeptur überarbeitet – "mit nun mehr Inhalt und unveränderter Wasserzugabe für intensiveren Geschmack". In der Margarine stecken nur noch 400 Gramm statt 500 Gramm oder ein Orangensaft wird zum Fruchtnektar mit Zuckerwasser – bei gleichem oder sogar steigendem Preis.
Für Verbraucher:innen sind diese versteckten Preiserhöhungen auf den ersten Blick oft kaum zu erkennen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und die Verbraucherzentrale Hamburg fordern die Bundesregierung auf, solche Mogelpackungen zu regulieren. Die Verbraucherzentrale Hamburg (vzhh) sammelt seit vielen Jahren Verbraucherbeschwerden zu schrumpfenden Packungen und versteckten Preiserhöhungen. Im Jahr 2023 hat sie mit über 100 veröffentlichten Beispielen die bislang höchste Anzahl an Mogelpackungen registriert. Auch im Jahr 2024 sind bislang viele Beschwerden eingegangen. Darunter sind sowohl Beispiele für „Shrinkflation“ (Veränderung des Inhalts bei gleichbleibendem oder steigendem Preis) als auch „Skimpflation“ (Austausch von hochwertigen Zutaten durch kostengünstigere Inhaltsstoffe).
Für Verbraucher:innen sind solche versteckten Preiserhöhungen mehr als ärgerlich. Viele Menschen würden beim Einkauf nicht merken, wenn sie beim täglichen Einkauf zu einer Mogelpackung greifen, so die vzhh. Eine reduzierte Inhaltsmenge bei gleichbleibendem Preis falle oft nicht direkt auf. Noch schwieriger sei es für Verbraucher:innen zu erkennen, wenn Hersteller hochwertige Zutaten durch minderwertige austauschen. Aus Sicht des vzbv und der Verbraucherzentrale Hamburg muss die Bundesregierung die Menschen besser vor versteckten Preiserhöhungen im Supermarkt schützen. Verbraucher:innen müssten Mogelpackungen beim Einkauf auf einen Blick erkennen können.
„Produkte mit veränderten Zusammensetzungen oder niedrigerer Füllmenge bei gleichem oder höherem Preis sollten für mindestens sechs Monate mit einem Warnhinweis versehen werden“, sagt Ramona Pop, Vorständin des vzbv. Das Bundesministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (BMUV) hat in einem Eckpunktepapier im Juni 2023 angekündigt, Mogelpackungen verbieten zu wollen. Dieses Vorhaben liegt seitdem in der Ressortabstimmung. Mogelpackungen beeinflussen nicht nur den physischen, sondern auch den psychologischen Bereich von Konsumenten. Vielen Verbrauchern entgeht angesichts der geringen Reduzierung zunächst der Unterschied. Doch sobald der bewusste Vergleich erfolgt, fühlen sich viele getäuscht, was zu einem generellen Misstrauen gegenüber Marken führen kann.
Dieses Misstrauen kann weitreichende Folgen haben, darunter die Abwendung von bewährten Produkte hin zu neuen, oft unbekannten Marken, einfach nur, weil der Verbraucher glaubt, dort eher einen fairen Deal zu erhalten. Diese psychologische Kluft zwischen Verbrauchern und Marken kann langfristige Auswirkungen auf die Marktstellung eines Unternehmens haben. Das Verpackungsdesign spielt eine zentrale Rolle in der Wahrnehmung und Täuschung von Verbrauchern bei Mogelpackungen. Oftmals bleibt die Verpackung äußerlich unverändert, während der Inhalt reduziert wird. Durch strategisch platzierte Grafiken oder blickdichte Materialien wird dem Konsumenten suggeriert, dass sich der Inhalt nicht verändert habe. Solche subtilen Änderungen entgehen oft der bewussten Wahrnehmung beim regulären Einkauf.
Untersuchungen zeigen, dass eine transparente Gestaltung, die dem Verbraucher die tatsächliche Füllmenge zeigt, erheblich zur Vertrauensbildung beitragen würde. Während Shrinkflation und Skimpflation kurzfristig zu höheren Profiten führen können, stellen sie langfristig ein Risiko für Hersteller und Händler dar. Eine zunehmende Verbraucheraufklärung und der damit einhergehende Vertrauensverlust könnten dazu führen, dass Kunden Marken boykottieren. Neben der Gefahr von Umsatzverlusten tragen diese Praktiken auch zu einem Anstieg negativer Verbraucherbewertungen bei, was wiederum das Image eines Unternehmens nachhaltig schädigen kann. Hersteller sind daher gut beraten, transparente Preismodelle zu verfolgen, um das Vertrauen ihres Kundenstamms zu erhalten. Digitale Technologien eröffnen neue Wege zur Aufklärung der Verbraucher über Mogelpackungen.
Preisvergleichs-Apps können beispielsweise durch einfache Scans Informationen zur Preisgestaltung und Füllmengen bereitstellen, was den Konsumenten bei der Entscheidungsfindung unterstützt. Erweiterte Realität könnte in Zukunft genutzt werden, um optisch darzustellen, wie viel weniger Inhalt in einer Mogelpackung ist. Durch die verstärkte Nutzung solcher Technologien können Verbraucher einfacher Täuschungen erkennen, was die Marktdynamik zugunsten der Konsumenten verändern könnte. Medien spielen eine zentrale Rolle in der Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Problematik der Mogelpackungen. Durch investigative Berichterstattungen und die Veröffentlichung von Listen aktueller Fälle können Journalisten Verbraucher auf versteckte Preiserhöhungen aufmerksam machen. Diese öffentliche Aufmerksamkeit erhöht den Druck auf Hersteller, ihre Geschäftspraktiken zu ändern.
Zudem bieten soziale Medien Plattformen, um Beobachtungen von Mogelpackungen schnell und breit zu teilen, was wiederum ein effizienter Katalysator für gesellschaftlichen Wandel in dieser Thematik sein kann. Mogelpackungen: Ein Täuschungsspiel mit Folgen im Supermarkt Entdecke die versteckten Preisfallen im Supermarkt, die sogenannten „Mogelpackungen“. Dieser umfassende Leitfaden beleuchtet Shrinkflation, Skimpflation, Verbraucherschutz und mehr. Viele kennen sie – oft merkt man es erst zu Hause: Mogelpackungen. Immer wieder entlarven Verbraucherschützer Hersteller, die klammheimlich die Füllmenge schrumpfen – doch der Preis bleibt. Das Phänomen hat einen Namen: Shrinkflation.
Doch wie erkennt man solche Tricks? Verbraucherexpertin Sabine Holzäpfel von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg,erklärt supermarkt-nachrichten.de, worauf es ankommt. Wichtig: Nicht jede optimierte Verpackung ist eine Mogelpackung. Problematisch wird es, wenn eine große Schachtel eine größere Füllmenge vortäuscht – obwohl kaum etwas drin ist. Das verbietet § 43 Mess- und Eichgesetz, stellt Holzäpfel klar. Die Lage sei oft verzwickt: „Ob eine Täuschung im juristischen Sinne vorliegt, ist nicht immer eindeutig zu beantworten“, sagt sie.
Denn manchmal seien Leerräume aus technischen Gründen nötig. Holzäpfel rät daher zum Check im Supermarkt: „Wenn es um überdimensionierte Verpackungen geht, kann es hilfreich sein, flexible Verpackungen vorsichtig abzutasten.“ Gleiche Verpackung, aber weniger Inhalt: Weil Milka-Schokolade kleiner geworden ist, klagt jetzt die Verbraucherzentrale Hamburg. Und sie fordert klarere gesetzliche Regeln. Auf den ersten Blick sieht alles gleich aus: lila Verpackung, selbes Design wie seit Jahren, nur das Gewicht hat sich verändert. Die Rede ist von Milka-Schokoladentafeln.
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Die Kunden Könnten, Wenn Sie Sich Die Mühe Machen Würden,
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Aber Was Man Machen Kann, Ist Zum Beispiel, Ausreichend Transparente
Aber was man machen kann, ist zum Beispiel, ausreichend transparente Verpackungen zu fordern. Dann sieht man zum Beispiel, daß die Tüte zu drei Vierteln leer ist. Oder daß die Schokolade vor lauter Kakaomangel schon käsebleich ist. Außerdem könnte man die Packungsgrößen normieren, so daß die Tafel Schokolade immer ganzzahlige Vielfache von 100 Gramm oder der Joghurt immer 500ml hat, oder man könnt...
Lebt In BRD Seit Ü.35 Jahren Hat Deutsche Sprache Über
Lebt in BRD seit ü.35 Jahren hat Deutsche Sprache über mehrere Kurse gelernt, sich Zeit zu nehmen für den Einkauf,war für sie der Schlüssel viel zulernen über die neue Heimat. Aber auch über Gleichgültigkeit von Hersteller die alleine auf ihr €£¥$¢ schauen.Egal von wo Produkte kommen,kein Staat in EU schützt zu allererst ihre Bewohner von klein auf. Warum muss eine Produktbeschreibung im Fremdspra...
Ich Meine, In Den 1960/70er Jahren Schmeckte Die Schokolade Wie
Ich meine, in den 1960/70er Jahren schmeckte die Schokolade wie ein Traum. Man wollte sie nicht schlucken, so toll hat sie geschmeckt. Dieser sahnige, kakaohaltige Geschmack verschwand in den 1980er Jahren und statt Kakaobutter kam der Sojadreck rein. Die Schokolade verlor ihren Geschmack. Die Kultmarke Milka sorgte Anfang des Jahres für Ärger: Hersteller Mondelez hat die Füllmenge der klassischen...
Anfang September 2025 Reichte Die Organisation Deshalb Klage Ein –
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