Online Shopping Unsicher Darum Fordert Die Netzwelt

Emily Johnson
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online shopping unsicher darum fordert die netzwelt

Der Verbraucherreport 2025 zeigt, dass Online-Shopping für viele frustrierender denn je ist. Diese Probleme müssen laut Experten dringend beseitigt werden. Besonders bei Verkaufsevents wie dem Black Friday wird am liebsten digital eingekauft. Doch gleichzeitig schwindet das Vertrauen ins Online-Shopping. Das geht aus dem Verbraucherreport 2025 hervor. Einmal im Jahr führt der Verbraucherzentrale Bundesverband die repräsentative Studie durch.

Dafür wurden 1.503 Personen ab 14 Jahren am Telefon befragt. 65 Prozent der Teilnehmenden gaben an, dass sie sich beim Onlineshopping eher nicht oder gar nicht geschützt vor irreführender Werbung oder versteckten Kosten fühlen. Zudem sehen sich etwa 60 Prozent nicht ausreichend vor Betrug oder unseriösen Anbietern geschützt. Im Gegensatz dazu fühlen sich immerhin 71 Prozent gut abgesichert, wenn es um Widerruf und Rückgabe geht. Neben Unsicherheit sorgen aber vor allem Mängel der Anbieter für Unzufriedenheit bei den Käufern. Im letzten Jahr hatten rund 78 Prozent der Befragten mindestens ein Problem beim Online-Einkauf.

Dazu zählen verlängerte Lieferzeiten (55 Prozent), ein schwer erreichbarer Kundenservice (51 Prozent) und enttäuschende Produktqualität (49 Prozent). Zahlreiche Gefahren wie Betrugsmaschen und Viren lauern täglich im Internet. Damit ihr diese erkennt und gegen sie geschützt seid, sammeln wir hier aktuelle Betrugswarnungen. Online-Shopping gehört längst zum Alltag – doch dabei gibt es Risiken. Laut dem Verbraucherreport 2025 des Verbraucherzentrale Bundesverbands fühlt sich die Mehrheit der Befragten nicht ausreichend geschützt vor irreführender Werbung und versteckten Kosten (65 Prozent) und vor Betrug oder unseriösen Anbietern (60 Prozent). Lediglich beim Widerruf oder der Rückgabe von Online-Käufen sehen sich die meisten Verbraucher:innen (71 Prozent) gut abgesichert.

Die Ergebnisse der Befragung zeigen, wie groß der Handlungsbedarf beim Online-Shopping ist: Auch die Beschwerdestatistik der Verbraucherzentrale belegt die Probleme: Im ersten Halbjahr 2025 gingen über 165.000 Verbraucherbeschwerden ein – 14 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Mehr als die Hälfte (57 Prozent) betraf digitale Angebote. Das digitale Umfeld bleibt damit eine Dauerbaustelle. Online-Shopping gehört zum Verbraucheralltag

Ob bequem von der Couch oder unterwegs – Online-Shopping ist für viele Normalität geworden. Acht von zehn Befragten (80 Prozent) geben an, in den vergangenen zwei Jahren mindestens einmal online eingekauft zu haben. Doch knapp zwei Drittel der Verbraucher:innen (65 Prozent) fühlen sich vor irreführender Werbung oder versteckten Kosten beim Online-Shopping eher nicht oder gar nicht gut geschützt. Die Mehrheit der Befragten sieht sich auch hinsichtlich ihrer persönlichen Daten (64 Prozent) und vor Betrug oder unseriösen Anbietern (60 Prozent) nicht ausreichend geschützt. Lediglich mit Blick auf ihre Rechte bei Widerruf und Rückgabe fühlte sich die Mehrheit der Verbraucher:innen (71 Prozent) eher oder sehr gut geschützt. Damit Verbraucherinnen und Verbraucher beim Online-Shopping sicher sind, braucht es eindeutige gesetzliche Vorgaben und deren konsequente Umsetzung.

Betreiber von Online-Marktplätzen müssen stärker in die Verantwortung genommen werden. Verbraucherschutz muss digital mitgedacht und wirksam durchgesetzt werden. Vielfältige Probleme beim Online-Shopping Die deutliche Mehrheit (78 Prozent) der Befragten, die innerhalb der letzten zwei Jahre online eingekauft hat, hatte in diesem Zeitraum Probleme beim Online-Shopping. Über die Hälfte (55 Prozent) gab an, dass Lieferzeiten länger waren als angegeben. Jeweils etwa die Hälfte nannte einen schlecht erreichbaren Kundenservice (51 Prozent) und mangelnde Qualität der Produkte (49 Prozent).

Nur gut ein Fünftel (22 Prozent) hatte in den vergangenen zwei Jahren keine Probleme beim Online-Einkauf. Falsche Hinweise, irreführendes Design, untergejubelte Kredite: Wie können Konsument:innen beim Online-Einkauf vor unsicheren Praktiken geschützt werden? Anlässlich des Weltverbrauchertags klären Verbraucherzentralen über Risiken auf und fordern mehr Bewegung von der Regierung. Seit fast einem Monat gilt EU-weit der Digital Services Act (DSA) für Anbieter digitaler Dienste. Verbraucherschützer:innen sowie die Bundesregierung heben anlässlich des Weltverbrauchertags am 15. März die weitere Sicherung hoher Standards hervor und möchten Verbraucher:innen über ihre Rechte und bestehende Risiken aufklären.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert von der Politik vor allem, Einkäufe im Netz sicherer und übersichtlicher zu gestalten – und geltende Gesetze durchzusetzen. Ramona Pop, Vorständin des vzbv, erklärt: „Beim Online-Shopping setzen Händler auf verschiedene Maschen, um Verbraucher:innen dazu zu bringen, mehr und schneller zu kaufen – etwa durch ein bestimmtes Design oder vermeintlich günstige Preise. Auch Abzocke droht durch Fakeshops“. Vor allem unerfahrene Nutzer:innen von Online-Plattformen wie Kinder oder Senior:innen sind gefährdet, von sogenannten „Dark Patterns“ beeinflusst zu werden. Das erläutert ein beim Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag erschienener Bericht. Dark Patterns sind Tricks, die Entscheidungen der Nutzer:innen manipulieren.

Darunter fallen irreführende Designelemente, Voreinstellungen oder Hinweise – beispielsweise ein falscher Countdown, der zu einem schnellen Kaufabschluss drängen soll. Neben Dark Patterns und Fakeshops – gemeint sind damit betrügerische Händler:innen im Netz – warnt der vzbv vor dem Konzept „Buy Now, Pay Later“. Manche Shops ermöglichen es Verbraucher:innen, ihren Einkauf später zu bezahlen. Dahinter stecken meist kostenpflichtige Kreditverträge von Drittanbietern. Für die Kund:innen fallen hohe Gebühren an oder die Aufnahme vieler Kredite führt dazu, dass sie den Überblick verlieren. So können sie schnell in eine Kostenfalle geraten und sich überschulden.

Deutschlands umfassendes Online-Portal für Fragen der Datensicherheitim privaten, beruflichen, geschäftlichen und behördlichen Umfeld Die jährliche repräsentative Befragung zur Lage der Verbraucher durch forsa führte aktuell zu dem Ergebnis, dass der Gesetzgeber handeln und Verbraucher beim digitalen Einkauf besser schützen muss [datensicherheit.de, 05.11.2025] Das Online-Shopping boomt – doch bei den Herausforderungen irreführende Werbung oder versteckte Kosten, Schutz persönlicher Daten bzw. Schutz vor Betrug oder unseriösen Anbietern fühlt sich die Mehrheit der Verbraucher derzeit offensichtlich nicht gut geschützt. So lautet eine zentrale Erkenntnis aus dem „Verbraucherreport 2025“ des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv). Diese jährliche repräsentative Befragung zur Lage der Verbraucher durch forsa führe zu dem Ergebnis, dass der Gesetzgeber handeln und Verbraucher beim digitalen Einkauf besser schützen müsse.

forsa habe im Auftrag des vzbv eine repräsentative Telefonbefragung mit 1.503 Personen durchgeführt (CATI Dual-Frame): Berücksichtigt worden seien deutschsprachige Menschen ab 14 Jahren in Privathaushalten in Deutschland im Erhebungszeitraum 1. bis 12. September 2025. Die statistische Fehlertoleranz liege bei ± 3 Prozentpunkten in der Gesamtstichprobe. vzbv-„Verbraucherreport 2025“ mit Ergebnissen einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung durch forsa „Online-Shopping gehört für viele zum Alltag.

Doch irreführende Werbung, versteckte Kosten und Fakeshops machen den Einkauf zur ,digitalen Stolperstrecke’. Verbraucherinnen und Verbraucher brauchen besseren Schutz – und zwar jetzt!“, kommentiert die zvbv-Vorständin, Ramona Pop. Wie können Nutzerinnen und Nutzer besser gegen Einflussnahmen im Netz geschützt werden und wie kann der Einkauf im digitalen Raum fair und sicher funktionieren? Dazu lud das Verbraucherschutzministerium zur Veranstaltung „(Un)beeinflusst durch das Netz? Verbraucherschutz in digitalen Verkaufswelten“ in Düsseldorf ein. Online-Shopping ist bequem und einfach.

Aber shoppen Verbraucherinnen und Verbraucher online auch unbeeinflusst und unter fairen Bedingungen? Im Internet sind Nutzerinnen und Nutzer vielfältigen Möglichkeiten der Einflussnahme auf ihre Konsumentscheidungen ausgesetzt: Komplizierte Klickwege mit teils irreführendem Nutzerdesign auf Webseiten und Apps, manipulierte Nutzerbewertungen und möglicherweise fragwürdige Empfehlungen von Influencerinnen und Influencern... Wie können Nutzerinnen und Nutzer besser gegen solche Einflussnahmen im Netz geschützt werden und wie kann der Einkauf im digitalen Raum fair und sicher funktionieren? Dazu lud das Verbraucherschutzministerium Nordrhein-Westfalen am Dienstag, 25. Februar 2025, zur Veranstaltung „(Un)beeinflusst durch das Netz? Verbraucherschutz in digitalen Verkaufswelten“ in Düsseldorf ein.

Ministerin Silke Gorißen eröffnete die Fachtagung vor rund 70 Gästen mit einem Grußwort und Staatssekretär Dr. Martin Berges diskutierte mit den Referenten auf dem Podium. Verbraucherschutzministerin Silke Gorißen: „Online-Shopping bringt uns Komfort, jedoch sehen sich Verbraucher vielfältigen Möglichkeiten der Beeinflussung ausgesetzt, wie zum Beispiel der Countdown beim Onlineeinkauf, der Eile suggeriert, oder auch bewusste Kündigungshürden durch geschickte Gestaltung der... Solche und andere Dark Patterns im Internet zielen darauf ab, Nutzer zu Handlungen und Entscheidungen zu bewegen, die nicht in ihrem Interesse liegen. Unser Ziel ist es, dass Verbraucher in digitalen Verkaufswelten die gleichen fairen Bedingungen vorfinden wie in der analogen Welt.“ Hierfür müssen bestehende Rechtsvorschriften kontinuierlich evaluiert und bei Notwendigkeit angepasst werden.

Im Zuge dessen will sich das Verbraucherschutzministerium Nordrhein-Westfalen auch für neue Regelungsvorhaben auf europäischer Ebene einsetzen. Online-Shopping bietet eine bequeme Möglichkeit, Produkte zu erwerben. Allerdings gibt es auch einige Risiken, die Verbraucher:innen im Auge behalten sollten. Fakeshops sind ein wachsendes Problem. Diese sehen oft professionell aus und können Verbraucher:innen täuschen. Doch wie kann man sich vor Fakeshops schützen?

Und auch wenn ein Online-Shop seriös ist, können unangenehme Folgen warten. “Buy now, Pay later”-Angebote können dazu verleiten, das Budget zu überziehen. „Fake-Shops sind im Internet allgegenwärtig. Deshalb ist es wichtig, rheinland-pfälzische Verbraucherinnen und Verbraucher über die Risiken beim Online-Einkauf zu informieren, damit sie nicht in die ausgelegten Fallen tappen“, sagt Verbraucherschutzministerin Katharina Binz. „Mit nur wenigen Klicks schließen Verbraucherinnen und Verbraucher ein Fake-Geschäft ab. Oder sie vereinbaren einen Ratenkauf bei sogenannten „buy-now-pay-later“-Angeboten.

Doch diese vermeintlich bequeme Zahlungsart kann schnell zur Schuldenfalle werden. Der Verbraucheralltag ist komplex und manchmal unübersichtlich, deshalb begrüße ich die landesweiten Aufklärungsmaßnahmen der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz zum Weltverbrauchertag ausdrücklich.“ „Das Konzept „Buy now – pay later“ verführt leider zu unbedachten Käufen,“ erläutert Heike Troue, Vorständin der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz: „Erst wenn es schon zu spät ist, kommen die monatlichen Raten. Hinter diesen Angeboten verbergen sich Kredite, die den ursprünglichen Kaufpreis durch Zinsen erhöhen können. Es ist daher ratsam, sich bewusst zu sein, dass solche Finanzierungsoptionen langfristige Auswirkungen auf die finanzielle Situation haben können.“ Die Verbraucherzentrale nimmt daher den Weltverbrauchertag am 15.

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