Spezialisierung Internationale Berufsbildung

Emily Johnson
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spezialisierung internationale berufsbildung

Wie verändert sich die Berufsbildung in einer zunehmend globalisierten Welt? Die internationale Zusammenarbeit gewinnt immer mehr an Bedeutung – für Fachkräfte, Unternehmen und Bildungseinrichtungen gleichermaßen. Internationale Erfahrungen stärken die berufliche Handlungsfähigkeit und eröffnen neue Perspektiven. Auf dieser Seite erfahren Sie, welchen Beitrag Erasmus+ zur Internationalisierung der Berufsbildung leistet und welche Möglichkeiten sich für Sie daraus ergeben. Hinweis: Beim Abspielen dieses Video, werden Informationen über Ihre Nutzung an den Betreiber des Videos übertragen und unter Umständen gespeichert. Bitte stimmen Sie den externen Medieninhalten in den Cookie-Einstellungen zu.

Die Erasmus+ Akkreditierung und die Mobilitätsprojekte unterstützen Einrichtungen der Berufs- und Erwachsenenbildung sowie ausbildende Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer strategischen Internationalisierung. Dies umfasst unter anderem: Ein weiteres wichtiges Anliegen des Programms Erasmus+ ist die grenzüberschreitende Kooperation, zum einen für den Austausch von Ideen, Methoden, Praktiken und guter Praxis zu aktuellen Themen der Berufsbildung, zum anderen für die gemeinsame Entwicklung... So wurden und werden in Projekten der Berufsbildung vielfältige Ansätze zur Verbesserung der Qualität der Berufsbildung erarbeitet oder weiterentwickelt und über die beteiligten Einrichtungen hinaus weitergegeben. Themen sind beispielsweise Bei der europäischen Berufsbildungszusammenarbeit geht es immer auch darum, die nationalen Berufsbildungssysteme im transnationalen Kontext weiter zu entwickeln.

Erasmus+ Projekte setzen auf unterschiedliche Weise europäische Berufsbildungspolitik in die Praxis um, nutzen und erproben europäische Instrumente, sorgen für Transparenz und Transfer zwischen den Berufsbildungssystemen und manchmal auch in die nationalen Systeme hinein. Alle Erasmus+ Aktivitäten, vom einzelnen Auslandsaufenthalt bis zur komplexen Projektpartnerschaft leisten ihren Beitrag zur Stärkung des europäischen Bildungsraums und somit zum europäischen Zusammenhalt insgesamt. Die Spezialisierung Internationale Berufsbildung bietet ein in Deutschland einzigartiges und innovatives Studienprofil. Der Masterstudiengang qualifiziert durch die Verbindung von Theorie und Praxis aus internationaler Perspektive für eine Vielzahl von Tätigkeitsfeldern im globalen Kontext der beruflichen Bildung. Neben fundierten Kenntnissen im Bereich der Wirtschaftswissenschaften sowie der Berufs- und Wirtschaftspädagogik, erwerben die Studierenden Kompetenzen in der Gestaltung, Umsetzung und Evaluation von Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen. Während des Praxissemesters sammeln die Studierenden im Rahmen eines mehrmonatigen begleiteten Praktikums in einer internationalen Organisation wertvolle Praxiserfahrungen.

Dabei kommen ihre erworbenen Kompetenzen zur Anwendung – und werden im Austausch mit der Praxis weiterentwickelt und vertieft. Bewerbungsfrist bis zum 15.07. eines jeden Jahres. Die Bewerbung erfolgt über Klips 2.0 für den Studiengang Wirtschaftspädagogik BK II. Spezialisierung Internationale Berufsbildung: Am 28.

Oktober 2025 hat das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) den ersten Förderaufruf zur bilateralen Berufsbildungszusammenarbeit mit Costa Rica veröffentlicht. Hier finden Sie eine Übersicht über alle Bekanntmachungen und Förderaufrufe Bei Fragen können sich an unsere zentrale E-Mail-Adresse wenden: Alle Ansprechpersonen der Arbeitsgruppe „Internationale Zusammenarbeit in der Berufsbildung“ im DLR Projektträger finden Sie auf der Seite Kontakt. Abonnieren Sie die Informationen zu Berufsbildung International (*Pflichtfelder) Mehr Mobilität in der beruflichen Bildung führt zu besseren Chancen auch auf dem globalen Arbeitsmarkt.

Das Ministerium für Schule und Bildung unterstützt die Mobilität junger Menschen in der beruflichen Bildung, denn so werden sie sprachlich, fachlich und persönlich auch für internationale berufliche Handlungsfelder qualifiziert. Mobilitäten (Lernaufenthalte und Praktika) im Ausland während der Berufsbildung Diese Ziele werden durch zahlreiche Berufskollegs in Nordrhein-Westfalen umgesetzt. Die Schulleitungen unterstützen die Mobilitäten und dokumentieren die Aktivitäten im Schulprogramm. Es gibt feste Ansprechpartnerinnen in den Berufskollegs für alle Fragen rund um die berufliche Mobilität. Die EU-Geschäftsstellen bei den Bezirksregierungen beraten und unterstützen die Berufskollegs des Regierungsbezirks bei der Planung, Durchführung und Evaluation europäischer Bildungsprojekte und sichern einen bezirks- und landesweiten Transfer von Projektinhalten und Projektergebnissen in der beruflichen...

Duale berufliche Bildung genießt international einen hervorragenden Ruf und wird international nachgefragt. Untermauert wird das durch die Strategie der Bundesregierung „Internationale Berufsbildungszusammenarbeit aus einer Hand“. Die Strategie der Bundesregierung zur internationalen Berufsbildungszusammenarbeit, in ihrer aktuellen Fassung von 2019, bildet den Rahmen für ein gemeinschaftliches und kohärentes Handeln der Akteure aus Bildung, Forschung, Politik und Wirtschaft. Deutschland stellt interessierten Partnerländern weltweit seine Expertise zum dualen System der Berufsbildung zur Verfügung. Neben dem Bundesbildungsministerium engagieren sich weitere Ressorts in der internationalen Berufsbildungszusammenarbeit: das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), für Wirtschaft und Energie (BMWi), Arbeit und Soziales (BMAS), sowie das Auswärtige Amt (AA). Die Nachfrage aus dem Ausland nach Beratung zu Ausbildungsthemen hat in den vergangenen Jahren zugenommen.

Um ein kohärentes Auftreten der deutschen Berufsbildungsakteure gegenüber ausländischen Interessenten sowie eine stimmige Umsetzung der bundesdeutschen Ziele zur Internationalisierung der Berufsbildung zu gewährleisten, wurden seit 2013 spezifische Institutionen und Diskussionsformate geschaffen. Dazu zählt die Einrichtung der Runden Tische, an denen die mit der Internationalisierung der Berufsbildung betrauten Bundesressorts ihre Auslandsaktivitäten mit weiteren thematisch eingebundenen Akteuren wie den Kammern, Verbänden und den Gewerkschaften abstimmen. Die Runden Tische tagen regelmäßig in unterschiedlichen Konstellationen, abwechselnd auf Leitungs- und auf Arbeitsebene. Unterstützung erfahren die zuständigen Ressorts dabei von der Zentralstelle der Bundesregierung für internationale Berufsbildungskooperation, die seit ihrer Gründung Ende 2013 am Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Bonn angesiedelt ist. Im internationalen Raum wird die Zentralstelle auch GOVET genannt, was als Akronym für German Office for international Cooperation in Vocational Education and Training steht. Die Zentralstelle hat die Geschäftsstellenfunktion der Runden Tische inne und fungiert als zentraler deutscher Ansprechpartner für Fragen der internationalen Zusammenarbeit in der beruflichen Bildung.

Darüber hinaus sorgt sie bei den bilateralen Berufsbildungskooperationen des Bundesbildungsministeriums mit fachlicher Expertise für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit den jeweiligen Partnerministerien der anfragenden Länder. Die deutsche Berufsbildung genießt weltweit einen hervorragenden Ruf. Gründe für die Leistungsfähigkeit und internationale Attraktivität des dualen Ausbildungssystems deutscher Prägung können anhand einiger zentraler Erfolgsfaktoren dargestellt werden. Dazu zählt einerseits die Verknüpfung von arbeitspraktischem und theoretischem Lernen an zwei Lernorten, vorwiegend im Betrieb und in der Berufsschule. Dadurch wachsen die Auszubildenden leichter in das Arbeitsleben hinein und die Qualifizierung orientiert sich bedarfsgerecht an den betrieblichen Arbeitsprozessen. Andererseits gelten nationale Ausbildungsstandards: sie garantieren landesweit eine einheitliche, qualitativ hochwertige Ausbildung und gewährleisten gleichzeitig die überregionale Mobilität der Fachkräfte.

Angesichts der weltweiten Finanz- und Arbeitsmarktkrise sowie der hohen Jugendarbeitslosigkeit wird in vielen Staaten das deutsche Modell der dualen Berufsbildung als Referenzmodell zitiert. Zu den Aufgaben des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) gehört es, sowohl an Entwicklungen der europäischen Berufsbildungspolitik mitzuwirken als auch ihre Wirkungen zu analysieren. Das BIBB beteiligt sich an europäischen Erhebungen, Studien und Analysen. In vergleichenden Studien werden die internationale Anschlussfähigkeit und Leistungsdimensionen der deutschen Berufsbildung geprüft. Eine Herausforderung für Deutschland stellt die Sicherung des Fachkräftebedarfs dar. Im Blickpunkt stehen die Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen und die Umsetzung und Qualitätssicherung des Anerkennungsgesetzes.

Es werden adressatengerechte Erläuterungen zum deutschen Berufsbildungssystem erarbeitet, valide Informationen zu den (Berufs-) Bildungssystemen der Herkunftsländer erhoben und Erfahrungen in der Umsetzung evaluiert. Internationale Entwicklungen von Arbeit und Bildung beeinflussen Modernisierungen und Reformen der deutschen Berufsbildung. Angesichts der weltweiten Finanz- und Arbeitsmarktkrise sowie der hohen Jugendarbeitslosigkeit in vielen Staaten wird das deutsche Modell der dualen Berufsbildung als Referenzmodell zitiert. Erkenntnisse zu Kontext und Transferbedingungen des dualen Systems in andere Länder erhalten hierbei eine wichtige Bedeutung. Grollmann, Philipp [Hrsg.]; Frommberger, Dietmar [Hrsg.]; Clement, Ute [Mitarb.] u.a. | 2012

Im vorliegenden Beitrag wird näher auf die verschiedenen Facetten der Internationalisierung der beruflichen Bildung eingegangen. Im Mittelpunkt der Ausführungen stehen die Entwicklungen zur internationalen beruflichen Qualifizierung sowie zur internationalen Zusammenarbeit in der beruflichen Bildung. Nicht eingegangen wird auf den internationalen Vergleich in der beruflichen Bildung. This is a preview of subscription content, log in via an institution to check access. Tax calculation will be finalised at checkout Auf Ebene der Europäischen Union und ihrer Vorgängerorganisationen sind auf die berufliche Ausbildung ausgerichtete Aktivitäten bereits seit den späten 1950er-Jahren zu beobachten, siehe hierzu bspw.

Ertl (2006) und Geiben (2017a). Von dem Ziel einer Vereinheitlichung beruflicher Bildungsstrukturen ist man im Kontext der Europäischen Union explizit abgerückt. Auf die internationale Zusammenarbeit in der beruflichen Bildung seitens der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) wird in diesem Beitrag nicht eingegangen. Für einen Überblick der BBZ der DDR siehe bspw. Lassig, P.P. (2015): Internationale Lehrkräfteausbildung in der DDR – Rückblick für die Gegenwart.

In: BWP- Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, 44 (5), S. 46–50. Welche Rolle spielt die Internationalisierung in der Berufsbildung? Und warum bleiben Lernaufenthalte im Ausland auch langfristig ein wichtiger Faktor für die Qualifizierung in der Ausbildung? Im Interview gibt Stefan Metzdorf, Teamleiter von AusbildungWeltweit in der NA beim BIBB, Antworten. 24.

Februar 2026 für Aufenthalte zwischen dem 01. Juni 2026 und 31. Mai 2027 08. Oktober 2026 für Aufenthalte zwischen dem 01. Februar 2027 und 31.

Januar 2028 Das Projektportal ist ca. vier Wochen vor der Frist für neue Anträge geöffnet. Ob deutsche Unternehmen an Auslandsstandorten Fachkräfte nach bewährten Standards der dualen Ausbildung qualifizieren möchten, ob Azubis aus hiesigen Betrieben jenseits der Grenzen internationale Erfahrungen sammeln sollen oder ob Auslandsschulen verlässliche Bildungsperspektiven bieten: Die IHK-Organisation... Unternehmen, die im Ausland Fachkräfte nach deutschen Qualitätsstandards aus- und weiterbilden möchten, bestmöglich unterstützen: Mit diesem Ziel engagieren sich AHKs, IHKs und DIHK gemeinsam für duale Berufliche Bildung im Ausland. Ob als Kauffrau für Marketingkommunikation in einem Telekommunikationsunternehmen in Lettland Konzepte erarbeiten oder als Bäckerlehrling in Italien das beste Rezept für ein Ciabatta-Brot entdecken – die deutsche Berufsbildung im "Auslandseinsatz" kann spannend sein.

Die rund 135 anerkannten Deutschen Auslandsschulen in weltweit mehr als 70 Ländern sind hervorragende Bildungsstätten und kulturelle Botschafter Deutschlands. Ihre Arbeit geht jedoch weit darüber hinaus. Die besten Ideen aus dem internationalen Netzwerk werden alle zwei Jahre im Rahmen des...

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