Sz Transparenz Blog Wie Wir Arbeiten Sz De

Emily Johnson
-
sz transparenz blog wie wir arbeiten sz de

In unserem Transparenz-Blog geben wir Einblick ins Innenleben der Süddeutschen Zeitung und erklären unsere journalistische Arbeit. Wie geht die SZ mit Fehlern um? Darf jeder schreiben, was er will? Warum nennt dieses Haus die Terroristen nicht beim Namen? Wie gehen Sie mit den unterschiedlichen Meinungen Ihrer Redakteurinnen und Redakteure um? Interessierte Leserinnen und Leser stellen Fragen – im Transparenz-Blog wollen wir sie beantworten.

Die SZ-Redaktion arbeitet nach journalistischen Standards. Auf viele Fragen gibt es eindeutige Antworten. Die Meinung der Redaktion entsteht beispielsweise als immer wieder neue Summe der Meinung ihrer Redakteurinnen und Redakteure. Eine Richtung wird von niemandem vorgegeben. Andere Fragen müssen von der Redaktion auch immer wieder neu beantwortet werden, weil sie gesellschaftspolitischen Veränderungen unterworfen sind. Je nach Perspektive unterscheidet sich die Gewichtung.

Im Transparenz-Blog legen wir unsere internen Diskussionen offen. Wir informieren Sie über unsere Grundsätze und Werte. Unser höchstes Gut ist die Glaubwürdigkeit. Die unvoreingenommene Recherche, das sorgfältige Verfassen und Redigieren von Texten, Audiobeiträgen und Videos auf höchstem Niveau und der Anspruch, die Leserschaft auf bestmögliche Weise zu informieren und zu unterhalten, bilden die Basis unserer Arbeit. Die Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung Vielen Leserinnen und Lesern ist die neue Funktion schon aufgefallen.

Was Contentpass bedeutet, warum wir den Dienst jetzt anbieten und wie Sie ihn nutzen können. Dresden. Dresden. Wer Sächsische.de besucht, sieht seit dieser Woche ein neues Pop-up-Fenster für Contentpass. Damit kommen wir dem Wunsch einiger Leserinnen und Leser nach, Sächsische.de ohne Tracking, Cookies und personalisierte Werbung zu lesen. Der Besuch unseres Newsportals ist und bleibt grundsätzlich kostenlos für alle.

Dies ist nur möglich, weil wir unser Nachrichtenangebot neben den Abo-Angeboten auch über Anzeigenerlöse finanzieren. Zur zielgenaueren Werbeansprache werden Technologien wie beispielsweise Cookies verwendet, die teilweise einwilligungspflichtig sind. Das bleibt auch weiterhin so. Doch jetzt gibt es eine weitere Möglichkeit: Contentpass. Contentpass ist ein externer Anbieter, mit dem Sie gegen eine monatliche Gebühr Sächsische.de und viele andere Internetseiten ohne störende Werbung und ohne Tracking besuchen können. Ihr Sächsische.de-Abo bleibt davon unberührt.

Welche neuen Entwicklungen gibt es auf Sächsische.de? Wie arbeiten Journalistinnen und Journalisten? Welche Themen finden den Weg aufs Nachrichtenportal und in die Zeitung und welche nicht? Wann werden Namen nicht genannt? Wann wird verpixelt? Diese Fragen und mehr erklären wir regelmäßig an dieser Stelle.

Unsere Berichterstattung zur Bundestagswahl Auf einen Aufruf hin haben uns Hunderte Leserfragen und Kommentare zu unserer Berichterstattung vor der Bundestagswahl erreicht. Hier antwortet die Redaktion. Wahlkämpfe sind eine spannende Zeit – nicht nur für die Politiker, die bei der vorgezogenen Bundestagswahl am 23. Februar um ihren Einzug oder Wiedereinzug ins Parlament kämpfen. Auch für uns bei der Süddeutschen Zeitung sind diese Wochen etwas Besonderes, weil viele verschiedene Ressorts und Abteilungen des Hauses auf dasselbe große Ereignis hinarbeiten.

Leserinnen und Leser wollen wissen, wie wir bei der SZ eigentlich arbeiten. Wir haben Sie deshalb um Fragen gebeten – und präsentieren Ihnen hier die Antworten unserer Redakteurinnen und Redakteure, unserer Korrespondentinnen und Korrespondenten, aus der Chefredaktion und aus dem Ressort Datenjournalismus. Vorbild für diese Einblicke in unsere Arbeit ist die New York Times, die vor der jüngsten US-Wahl Fragen ihrer Leser beantwortet hat. Nachfolgend können Sie nachlesen, wie die unabhängige Arbeit der SZ-Redaktion zur Bundestagswahl konkret ausgestaltet wird, welchen Wert wir Umfragen beimessen, nach welchen Kriterien wir festlegen, über welche Partei wie groß berichtet wird. Und natürlich auch, wovon sich das Team der Wahlberichterstattung am Sonntagabend hauptsächlich ernähren wird, um den Berichterstattungsmarathon im Dienste der Leserschaft gut durchzustehen. Ihr Interesse an unserer Arbeit hat uns gefreut – wir hoffen, dass Sie sich nun auch über die ganzen Antworten freuen.

Und bei der Bundestagswahl am 23. Februar ebenfalls engagiert dabei sind. Als Wählerinnen und Wähler. Guten Morgen. Dieses Wochenende geht das Oktoberfest zu Ende, und dann heißt es für die vielen Mitarbeitenden endlich, dass sie mal wieder durchschnaufen können. Vielleicht gönnen sich auch die zahllosen Content-Creator und Influencerinnen von der Wiesn dann mal eine Pause, denn auch wenn es gelegentlich eher nach Alberei aussieht, ist ja auch das Influencen ein Handwerk.

Noch dazu eins, das sich lohnen kann, wie meine SZ-Kollegin Franka Bals recherchiert hat. Ein Hendl-Tester und Wiesn-Influencer hat ihr erzählt, dass er für jedes Video, das länger dauert als eine Minute, pro Tausend Aufrufe etwa 50 Cent von Tiktok bekommt. Bei einer Million Aufrufe wären das also immerhin schon 500 Euro. Die genaue Summe hänge aber auch von der Wiedergabezeit und dem Standort der Zuschauer ab und davon, wie viel das Video kommentiert oder geteilt werde. Deshalb wird man ja nicht selten auch dazu angehalten, Kommentare zu hinterlassen. Engagement heißt das im Branchen-Jargon, und will gelernt sein, wenn einem der Sinn wirklich nach Geldverdienen steht.

So kann sich für Premium-Influencerinnen wie Cathy Hummels und ihre 80-köpfige Entourage ein Wiesnbummel recht auszahlen, während die meisten anderen dank Bierpreis und Co. deutlich ärmer wieder vom Festgelände zurückkommen. Wie dem auch sei, jetzt ist erstmal wieder für ein Jahr Ruhe. In diesem Sinne ein letztes Prosit und ein schönes Wochenende. Nach 4 Wochen kostet das Abo 79,99 € monatlich. Chefredakteur Wolfgang Krach über die Entscheidung und das Entstehen eines Films zur ,,Ibiza-Recherche" der SZ.

Warum gibt es jetzt einen Film, der die eigentlich sehr verschwiegene investigative journalistische Arbeit der SZ begleitet? Redaktionen sind gemeinhin verschlossene Wesen. Sie arbeiten gerne im Stillen, im Verborgenen und lassen andere nicht hineinblicken in ihren Alltag. Das hat, auch, mit Selbstschutz zu tun. Wer weiß, wie eine Redaktion arbeitet, wie die Abläufe im Einzelnen sind, wer wann worüber entscheidet (meist nicht die Chefredakteurin oder der Chefredakteur), kann leichter Einfluss nehmen von außen. Und solche Einflussnahme können Journalistinnen und Journalisten nicht leiden - und auch nicht brauchen.

Denn die wichtigste Voraussetzung, um guten Journalismus machen zu können, ist Unabhängigkeit. Es gibt aber noch einen zweiten Grund, warum Redaktionen verschlossen sein müssen; es ist der Schutz ihrer Quellen. Die Süddeutsche Zeitung hätte viele Geschichten niemals recherchieren, schreiben und veröffentlichen können, wenn wir nicht diejenigen, die uns Informationen gegeben haben, geschützt und ihre Identität für uns behalten hätten. Niemand, kein Leser, kein Staatsanwalt, kein Behördenchef, kein Politiker erfährt von uns, wer uns etwas anvertraut hat, wenn die betreffende Person das nicht will. Oft wäre sonst deren Sicherheit, manchmal sogar das Leben, gefährdet. Die Panama Papers beispielsweise, welche die SZ im April 2016 zusammen mit Partnern weltweit veröffentlicht hat und die dazu führten, Steuerhinterziehung, Geldwäsche und andere schwere Straftaten offenzulegen, hätten nie publiziert werden können, wenn wir...

Für viele andere Recherchen gilt das ebenso. Trotzdem ist nun ein Film erschienen ("Hinter den Schlagzeilen"), der einen Einblick zulässt in die Arbeit der SZ-Redaktion, konkret in die Recherche der "Ibiza-Affäre". Etliche Leserinnen und Leser finden das gut, wollen aber wissen, warum wir uns, entgegen unserer sonstigen Zurückhaltung, darauf eingelassen haben.

People Also Search

In Unserem Transparenz-Blog Geben Wir Einblick Ins Innenleben Der Süddeutschen

In unserem Transparenz-Blog geben wir Einblick ins Innenleben der Süddeutschen Zeitung und erklären unsere journalistische Arbeit. Wie geht die SZ mit Fehlern um? Darf jeder schreiben, was er will? Warum nennt dieses Haus die Terroristen nicht beim Namen? Wie gehen Sie mit den unterschiedlichen Meinungen Ihrer Redakteurinnen und Redakteure um? Interessierte Leserinnen und Leser stellen Fragen – im...

Die SZ-Redaktion Arbeitet Nach Journalistischen Standards. Auf Viele Fragen Gibt

Die SZ-Redaktion arbeitet nach journalistischen Standards. Auf viele Fragen gibt es eindeutige Antworten. Die Meinung der Redaktion entsteht beispielsweise als immer wieder neue Summe der Meinung ihrer Redakteurinnen und Redakteure. Eine Richtung wird von niemandem vorgegeben. Andere Fragen müssen von der Redaktion auch immer wieder neu beantwortet werden, weil sie gesellschaftspolitischen Verände...

Im Transparenz-Blog Legen Wir Unsere Internen Diskussionen Offen. Wir Informieren

Im Transparenz-Blog legen wir unsere internen Diskussionen offen. Wir informieren Sie über unsere Grundsätze und Werte. Unser höchstes Gut ist die Glaubwürdigkeit. Die unvoreingenommene Recherche, das sorgfältige Verfassen und Redigieren von Texten, Audiobeiträgen und Videos auf höchstem Niveau und der Anspruch, die Leserschaft auf bestmögliche Weise zu informieren und zu unterhalten, bilden die B...

Was Contentpass Bedeutet, Warum Wir Den Dienst Jetzt Anbieten Und

Was Contentpass bedeutet, warum wir den Dienst jetzt anbieten und wie Sie ihn nutzen können. Dresden. Dresden. Wer Sächsische.de besucht, sieht seit dieser Woche ein neues Pop-up-Fenster für Contentpass. Damit kommen wir dem Wunsch einiger Leserinnen und Leser nach, Sächsische.de ohne Tracking, Cookies und personalisierte Werbung zu lesen. Der Besuch unseres Newsportals ist und bleibt grundsätzlic...

Dies Ist Nur Möglich, Weil Wir Unser Nachrichtenangebot Neben Den

Dies ist nur möglich, weil wir unser Nachrichtenangebot neben den Abo-Angeboten auch über Anzeigenerlöse finanzieren. Zur zielgenaueren Werbeansprache werden Technologien wie beispielsweise Cookies verwendet, die teilweise einwilligungspflichtig sind. Das bleibt auch weiterhin so. Doch jetzt gibt es eine weitere Möglichkeit: Contentpass. Contentpass ist ein externer Anbieter, mit dem Sie gegen ein...