Sz Im Dialog Der Transparenzarbeiter Msn
In unserem Transparenz-Blog geben wir Einblick ins Innenleben der Süddeutschen Zeitung und erklären unsere journalistische Arbeit. Wie geht die SZ mit Fehlern um? Darf jeder schreiben, was er will? Warum nennt dieses Haus die Terroristen nicht beim Namen? Wie gehen Sie mit den unterschiedlichen Meinungen Ihrer Redakteurinnen und Redakteure um? Interessierte Leserinnen und Leser stellen Fragen – im Transparenz-Blog wollen wir sie beantworten.
Die SZ-Redaktion arbeitet nach journalistischen Standards. Auf viele Fragen gibt es eindeutige Antworten. Die Meinung der Redaktion entsteht beispielsweise als immer wieder neue Summe der Meinung ihrer Redakteurinnen und Redakteure. Eine Richtung wird von niemandem vorgegeben. Andere Fragen müssen von der Redaktion auch immer wieder neu beantwortet werden, weil sie gesellschaftspolitischen Veränderungen unterworfen sind. Je nach Perspektive unterscheidet sich die Gewichtung.
Im Transparenz-Blog legen wir unsere internen Diskussionen offen. Wir informieren Sie über unsere Grundsätze und Werte. Unser höchstes Gut ist die Glaubwürdigkeit. Die unvoreingenommene Recherche, das sorgfältige Verfassen und Redigieren von Texten, Audiobeiträgen und Videos auf höchstem Niveau und der Anspruch, die Leserschaft auf bestmögliche Weise zu informieren und zu unterhalten, bilden die Basis unserer Arbeit. Die Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung Um die kritische Infrastruktur zu schützen, möchte die Landesregierung das Gesetz zur Informationsfreiheit einschränken.
Kritiker vermuten dahinter noch andere Motive – und verweisen auf eine Fördermittelaffäre. Es ist richtig, dass die Koalition politische Schleichwerbung bekämpft. Aber die geplanten Befugnisse für die Sicherheitsbehörden gehen eindeutig zu weit. In Deutschland soll es vor Wahlen demnächst striktere Richtlinien für Werbespots, Anzeigen oder Flyer geben. Doch die neuen Regeln könnten auch das Redaktionsgeheimnis in Verlagen und Medienhäusern gefährden. Wegen möglicher Vermischung von politischen und privatwirtschaftlichen Interessen steht Wolfram Weimer in der Kritik – und hat seine Firmenanteile deshalb einem Treuhänder übertragen.
Doch wer ist das? Seit Dezember 2025 können Leserinnen und Leser bei der SZ das Wordle auf Deutsch spielen, andere Rätsel gibt es bereits seit Jahren. Was hat das mit Journalismus zu tun? Die „Süddeutsche“ gibt es nun seit 80 Jahren. Sie war und ist ein Bollwerk der verlässlichen Nachrichten, der Glaubwürdigkeit, ein wichtiger Baustein für eine lebendige Demokratie. Nur hat sich mit dem Internet und der Möglichkeit, mit jedem Smartphone auf Sendung zu gehen, auch ein Nachrichten-Dickicht entwickelt, bei dem nicht...
read full story Answer for your question of the article will be displayed here ... Unsere Berichterstattung zur Bundestagswahl Auf einen Aufruf hin haben uns Hunderte Leserfragen und Kommentare zu unserer Berichterstattung vor der Bundestagswahl erreicht. Hier antwortet die Redaktion. Wahlkämpfe sind eine spannende Zeit – nicht nur für die Politiker, die bei der vorgezogenen Bundestagswahl am 23.
Februar um ihren Einzug oder Wiedereinzug ins Parlament kämpfen. Auch für uns bei der Süddeutschen Zeitung sind diese Wochen etwas Besonderes, weil viele verschiedene Ressorts und Abteilungen des Hauses auf dasselbe große Ereignis hinarbeiten. Leserinnen und Leser wollen wissen, wie wir bei der SZ eigentlich arbeiten. Wir haben Sie deshalb um Fragen gebeten – und präsentieren Ihnen hier die Antworten unserer Redakteurinnen und Redakteure, unserer Korrespondentinnen und Korrespondenten, aus der Chefredaktion und aus dem Ressort Datenjournalismus. Vorbild für diese Einblicke in unsere Arbeit ist die New York Times, die vor der jüngsten US-Wahl Fragen ihrer Leser beantwortet hat. Nachfolgend können Sie nachlesen, wie die unabhängige Arbeit der SZ-Redaktion zur Bundestagswahl konkret ausgestaltet wird, welchen Wert wir Umfragen beimessen, nach welchen Kriterien wir festlegen, über welche Partei wie groß berichtet wird.
Und natürlich auch, wovon sich das Team der Wahlberichterstattung am Sonntagabend hauptsächlich ernähren wird, um den Berichterstattungsmarathon im Dienste der Leserschaft gut durchzustehen. Ihr Interesse an unserer Arbeit hat uns gefreut – wir hoffen, dass Sie sich nun auch über die ganzen Antworten freuen. Und bei der Bundestagswahl am 23. Februar ebenfalls engagiert dabei sind. Als Wählerinnen und Wähler. Bis zum Schluss konnte sich Jürgen Habermas über „verzwergte politische Eliten“ aufregen, auch wenn der Philosoph da längst Weltruhm hatte.
Nachruf auf einen großen Aufklärer. Der Tod des großen Philosophen Jürgen Habermas bewegt die Welt. Reaktionen und Gedanken von Friedrich Merz, Herfried Münkler, Seyla Benhabib und anderen. Der „zwanglose Zwang des besseren Arguments“, ein „Bewusstsein von dem, was fehlt“, „Strukturwandel der Öffentlichkeit“: eine Werkschau des großen Philosophen. Mehrfach hat der Philosoph in der jüngsten Vergangenheit Gastbeiträge in der SZ veröffentlicht: zum Krieg in der Ukraine und zur Lage Europas und der Welt nach der Wiederwahl von Donald Trump. Alle Texte im Überblick.
Zwei Münchner Platzverweise, aberkannte Tore und ein starker Sven Ulreich: Die Bayern sind nach einem turbulenten Spiel in Leverkusen froh über ein Remis – der Schiedsrichter muss sich einiges anhören. Nicht nur auf die Fragen kommt es an. Christian Mayer, Leiter des Gesellschaftsressorts der SZ, über abgebrühte Gesprächspartner, die Rolle der Journalisten und die Tücken der Autorisierung. Christian Mayer, Ressortleiter Gesellschaft und Wochenende Gespräche sind dann bereichernd, wenn sie unerwartete Wendungen nehmen – das gilt natürlich auch für Interviews in der SZ. Deshalb grübeln viele Kollegen schon lange im Voraus, mit welchen Fragen sie ihre Gesprächspartner aus der Reserve locken können und wie sie zu den wunden Punkten gelangen: Genau da wird es für die Leserinnen...
Das fällt nicht ganz so schwer, wenn Interviewpartner große Geschichtenerzähler sind oder scharfsinnige Beobachter; sondern eher dann, wenn man es mit routinierten, abgebrühten Plaudertaschen zu tun hat. Zu Letzteren gehören nicht selten Politiker oder Firmenchefs, die schon alles hundert Mal gesagt haben, ein Garant für gepflegte Langeweile. Wenn ein Interview dann „auf Band“ ist (oder auf der Smartphone-App), geht die Arbeit erst richtig los: Man muss das Gespräch abtippen, alles in die richtige Reihenfolge bringen, eventuell Nachfragen stellen, wenn man etwas... Absolut notwendig ist eine Überprüfung von Namen, Daten, Fakten: Auch kluge Menschen haben die Neigung, Dinge durcheinanderzubringen. „Nobody is perfect“, heißt es in einem der berühmtesten Filme von Billy Wilder, der selbst ein grandioser Interviewpartner war. Wenn der Text dann steht, lesen ihn erst mal kundige Kollegen in der Redaktion.
In vielen Fällen gibt es auch eine Übereinkunft, dass der oder die Interviewte die verschriftlichte Version des Gesprächs vorab prüfen kann, um sachliche Fehler oder Peinlichkeiten zu vermeiden. Dieses Prozedere ist nicht immer unproblematisch, vor allem wenn es um heikle Fragen oder juristisch Relevantes geht. Je komplizierter das Thema und je größer der Wissensvorsprung des Befragten, desto sinnvoller ist dieses Autorisieren – aber Interviews werden bei der Nachbearbeitung nicht unbedingt besser. Das gilt vor allem, wenn noch Pressesprecher oder persönliche Assistenten ihre Hände im Spiel haben. Da gibt es schon mal seltene Fälle, in denen wir Journalisten entscheiden, Änderungen im Nachhinein nicht zu akzeptieren, und Befragte, die das Interview dann ganz zurückziehen. Chefredakteur Wolfgang Krach über die Entscheidung und das Entstehen eines Films zur ,,Ibiza-Recherche" der SZ.
Warum gibt es jetzt einen Film, der die eigentlich sehr verschwiegene investigative journalistische Arbeit der SZ begleitet? Redaktionen sind gemeinhin verschlossene Wesen. Sie arbeiten gerne im Stillen, im Verborgenen und lassen andere nicht hineinblicken in ihren Alltag. Das hat, auch, mit Selbstschutz zu tun. Wer weiß, wie eine Redaktion arbeitet, wie die Abläufe im Einzelnen sind, wer wann worüber entscheidet (meist nicht die Chefredakteurin oder der Chefredakteur), kann leichter Einfluss nehmen von außen. Und solche Einflussnahme können Journalistinnen und Journalisten nicht leiden - und auch nicht brauchen.
Denn die wichtigste Voraussetzung, um guten Journalismus machen zu können, ist Unabhängigkeit. Es gibt aber noch einen zweiten Grund, warum Redaktionen verschlossen sein müssen; es ist der Schutz ihrer Quellen. Die Süddeutsche Zeitung hätte viele Geschichten niemals recherchieren, schreiben und veröffentlichen können, wenn wir nicht diejenigen, die uns Informationen gegeben haben, geschützt und ihre Identität für uns behalten hätten. Niemand, kein Leser, kein Staatsanwalt, kein Behördenchef, kein Politiker erfährt von uns, wer uns etwas anvertraut hat, wenn die betreffende Person das nicht will. Oft wäre sonst deren Sicherheit, manchmal sogar das Leben, gefährdet. Die Panama Papers beispielsweise, welche die SZ im April 2016 zusammen mit Partnern weltweit veröffentlicht hat und die dazu führten, Steuerhinterziehung, Geldwäsche und andere schwere Straftaten offenzulegen, hätten nie publiziert werden können, wenn wir...
Für viele andere Recherchen gilt das ebenso. Trotzdem ist nun ein Film erschienen ("Hinter den Schlagzeilen"), der einen Einblick zulässt in die Arbeit der SZ-Redaktion, konkret in die Recherche der "Ibiza-Affäre". Etliche Leserinnen und Leser finden das gut, wollen aber wissen, warum wir uns, entgegen unserer sonstigen Zurückhaltung, darauf eingelassen haben.
People Also Search
- SZ im Dialog: Der Transparenzarbeiter - MSN
- SZ-Transparenz-Blog - wie wir arbeiten - SZ.de
- Transparenz - aktuelle Themen & Nachrichten - SZ.de
- SZ im DialogDer Transparenzarbeiter - Worldnews.com
- News-Überblick: Das sind die Nachrichten des Tages - MSN
- SZ-Transparenz-Blog - SZ.de - Süddeutsche.de
- SZ im Dialog: Der Transparenzarbeiter - boka-kotorska.com
- Aktuelle Nachrichten und Kommentare - SZ.de
- SZ-Transparenz-Blog - SZ.de
- Transparenz-Blog - Hinter den Schlagzeilen - Ihre SZ - SZ.de
In Unserem Transparenz-Blog Geben Wir Einblick Ins Innenleben Der Süddeutschen
In unserem Transparenz-Blog geben wir Einblick ins Innenleben der Süddeutschen Zeitung und erklären unsere journalistische Arbeit. Wie geht die SZ mit Fehlern um? Darf jeder schreiben, was er will? Warum nennt dieses Haus die Terroristen nicht beim Namen? Wie gehen Sie mit den unterschiedlichen Meinungen Ihrer Redakteurinnen und Redakteure um? Interessierte Leserinnen und Leser stellen Fragen – im...
Die SZ-Redaktion Arbeitet Nach Journalistischen Standards. Auf Viele Fragen Gibt
Die SZ-Redaktion arbeitet nach journalistischen Standards. Auf viele Fragen gibt es eindeutige Antworten. Die Meinung der Redaktion entsteht beispielsweise als immer wieder neue Summe der Meinung ihrer Redakteurinnen und Redakteure. Eine Richtung wird von niemandem vorgegeben. Andere Fragen müssen von der Redaktion auch immer wieder neu beantwortet werden, weil sie gesellschaftspolitischen Verände...
Im Transparenz-Blog Legen Wir Unsere Internen Diskussionen Offen. Wir Informieren
Im Transparenz-Blog legen wir unsere internen Diskussionen offen. Wir informieren Sie über unsere Grundsätze und Werte. Unser höchstes Gut ist die Glaubwürdigkeit. Die unvoreingenommene Recherche, das sorgfältige Verfassen und Redigieren von Texten, Audiobeiträgen und Videos auf höchstem Niveau und der Anspruch, die Leserschaft auf bestmögliche Weise zu informieren und zu unterhalten, bilden die B...
Kritiker Vermuten Dahinter Noch Andere Motive – Und Verweisen Auf
Kritiker vermuten dahinter noch andere Motive – und verweisen auf eine Fördermittelaffäre. Es ist richtig, dass die Koalition politische Schleichwerbung bekämpft. Aber die geplanten Befugnisse für die Sicherheitsbehörden gehen eindeutig zu weit. In Deutschland soll es vor Wahlen demnächst striktere Richtlinien für Werbespots, Anzeigen oder Flyer geben. Doch die neuen Regeln könnten auch das Redakt...
Doch Wer Ist Das? Seit Dezember 2025 Können Leserinnen Und
Doch wer ist das? Seit Dezember 2025 können Leserinnen und Leser bei der SZ das Wordle auf Deutsch spielen, andere Rätsel gibt es bereits seit Jahren. Was hat das mit Journalismus zu tun? Die „Süddeutsche“ gibt es nun seit 80 Jahren. Sie war und ist ein Bollwerk der verlässlichen Nachrichten, der Glaubwürdigkeit, ein wichtiger Baustein für eine lebendige Demokratie. Nur hat sich mit dem Internet u...