Verbraucherreport 2025 Verbraucherzentrale Bundesverband

Emily Johnson
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verbraucherreport 2025 verbraucherzentrale bundesverband

Der Verbraucherschutz bleibt ein zentrales Thema im Alltag der Menschen. Das zeigt der Verbraucherreport 2025 des Verbraucherzentrale Bundesverbands, der am 3. November veröffentlicht wurde. Besonders im digitalen Bereich besteht weiterhin großer Handlungsbedarf: Ob Fakeshops, untergeschobene Verträge, der Umgang mit personenbezogenen Daten oder manipulative Designs – die Liste der drängenden Verbraucheranliegen ist lang. 54 Prozent der Befragten fühlen sich online eher nicht gut oder gar nicht gut geschützt. Speziell beim Thema Online-Shopping fühlt sich die Mehrheit der Verbraucher:innen bei irreführender Werbung oder versteckten Kosten, dem Schutz persönlicher Daten und Schutz vor Betrug oder unseriösen Anbietern nicht gut geschützt.

Die Zahlen sind also auch ein Appell an den Gesetzgeber, so der Verbraucherzentrale Bundesverband. Dass Verbraucher:innen im Alltag mit zahlreichen Problemen konfrontiert sind, spiegelt sich auch in den Verbraucherzentralen wider. Im ersten Halbjahr 2025 wurden dort deutlich mehr Beschwerden erfasst als im gleichen Zeitraum des Vorjahres (Anstieg um 14 Prozent). Besonders häufig geht es um Schwierigkeiten im digitalen Bereich. Dieser macht inzwischen über die Hälfte aller Beschwerden (57 Prozent) aus. Wie bereits im Vorjahr fühlen sich die Menschen laut forsa-Befragung gerade im Bereich Internet und Digitalisierung am wenigsten geschützt (54 Prozent eher nicht gut oder gar nicht geschützt).

Das digitale Umfeld birgt zahlreiche Risiken für Verbraucherinnen und Verbraucher – von Vertragsfallen über Datenmissbrauch bis hin zu manipulativen Designs. Die bestehenden Regelungen reichen nicht aus, um die Menschen digital wirklich zu schützen. Der Gesetzgeber muss nachbessern. Denn der Erfolg der digitalen Zukunft hängt wie auch in der analogen Welt davon ab, dass es fair und transparent zugeht. Der Verbraucherzentrale Bundesverband schaut genau hin, wenn Unternehmen die Rechte von Verbraucher:innen verletzen – etwa durch unzulässige Preisänderungen oder fragwürdige Vertragsbedingungen. Allein im ersten Halbjahr 2025 hat der Verband 118 Abmahnungen und 63 Unterlassungsklagen eingeleitet.

Besonders häufig ging es dabei um Verstöße im Bereich Online-Shopping. Drei Sammelklagen konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Durch Vergleiche oder ein Urteil erhielten Verbraucher:innen Zahlungen – teils im vierstelligen Bereich. Online-Shopping gehört längst zum Alltag – doch dabei gibt es Risiken. Laut dem Verbraucherreport 2025 des Verbraucherzentrale Bundesverbands fühlt sich die Mehrheit der Befragten nicht ausreichend geschützt vor irreführender Werbung und versteckten Kosten (65 Prozent) und vor Betrug oder unseriösen Anbietern (60 Prozent). Lediglich beim Widerruf oder der Rückgabe von Online-Käufen sehen sich die meisten Verbraucher:innen (71 Prozent) gut abgesichert.

Die Ergebnisse der Befragung zeigen, wie groß der Handlungsbedarf beim Online-Shopping ist: Auch die Beschwerdestatistik der Verbraucherzentrale belegt die Probleme: Im ersten Halbjahr 2025 gingen über 165.000 Verbraucherbeschwerden ein – 14 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Mehr als die Hälfte (57 Prozent) betraf digitale Angebote. Das digitale Umfeld bleibt damit eine Dauerbaustelle. Mehrheit der Verbraucher:innen fühlt sich beim Online-Shopping nicht gut vor irreführender Werbung, versteckten Kosten und Betrug oder unseriösen Anbietern geschützt

● Häufige Probleme: lange Lieferzeiten, schlechter Kundenservice und mangelhafte Produktqualität ● Digitaler Verbraucherschutz ist lückenhaft: zahlreiche Verbraucherbeschwerden zu digitalen Angeboten Online-Shopping boomt – doch bei irreführender Werbung oder versteckten Kosten, dem Schutz persönlicher Daten und Schutz vor Betrug oder unseriösen Anbietern fühlt sich die Mehrheit der Verbraucher:innen nicht gut geschützt. Das zeigt der Verbraucherreport 2025 des Verbraucherzentrale Bundesverbands. Die jährliche repräsentative Befragung zur Lage der Verbraucher:innen wurde von forsa durchgeführt. Ein Ergebnis: Der Gesetzgeber muss handeln und Verbraucher:innen beim digitalen Einkauf besser schützen. „Online-Shopping gehört für viele zum Alltag.

Doch irreführende Werbung, versteckte Kosten und Fakeshops machen den Einkauf zur digitalen Stolperstrecke. Verbraucherinnen und Verbraucher brauchen besseren Schutz – und zwar jetzt. Bundesregierung und Europäische Union müssen den Verbraucherschutz beim Online-Shopping konsequent weiterentwickeln. Online-Marktplätze dürfen sich nicht aus der Verantwortung stehlen können“, so Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands. Knapp zwei Drittel der Verbraucher:innen (65 Prozent) fühlen sich vor irreführender Werbung oder versteckten Kosten beim Online-Shopping eher nicht oder gar nicht gut geschützt. Die Mehrheit der Befragten sieht sich auch hinsichtlich ihrer persönlichen Daten (64 Prozent) und vor Betrug oder unseriösen Anbietern (60 Prozent) nicht ausreichend geschützt.

Lediglich mit Blick auf ihre Rechte bei Widerruf und Rückgabe fühlt sich die Mehrheit der Verbraucher:innen (71 Prozent) eher oder sehr gut geschützt. In den vergangenen zwei Jahren hatte eine deutliche Mehrheit (78 Prozent) der Befragten, die im Internet eingekauft haben, Probleme beim Online-Shopping. Über die Hälfte der Online-Shopper:innen (55 Prozent) gab an, dass Lieferzeiten länger waren als angegeben. Jeweils etwa die Hälfte nannte einen schlecht erreichbaren Kundenservice (51 Prozent) und eine mangelnde Qualität der Produkte (49 Prozent) als Problem. Nur gut ein Fünftel (22 Prozent) hatte in den vergangenen zwei Jahren keine Probleme beim Online-Einkauf. Deutschlands umfassendes Online-Portal für Fragen der Datensicherheitim privaten, beruflichen, geschäftlichen und behördlichen Umfeld

Die jährliche repräsentative Befragung zur Lage der Verbraucher durch forsa führte aktuell zu dem Ergebnis, dass der Gesetzgeber handeln und Verbraucher beim digitalen Einkauf besser schützen muss [datensicherheit.de, 05.11.2025] Das Online-Shopping boomt – doch bei den Herausforderungen irreführende Werbung oder versteckte Kosten, Schutz persönlicher Daten bzw. Schutz vor Betrug oder unseriösen Anbietern fühlt sich die Mehrheit der Verbraucher derzeit offensichtlich nicht gut geschützt. So lautet eine zentrale Erkenntnis aus dem „Verbraucherreport 2025“ des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv). Diese jährliche repräsentative Befragung zur Lage der Verbraucher durch forsa führe zu dem Ergebnis, dass der Gesetzgeber handeln und Verbraucher beim digitalen Einkauf besser schützen müsse. forsa habe im Auftrag des vzbv eine repräsentative Telefonbefragung mit 1.503 Personen durchgeführt (CATI Dual-Frame): Berücksichtigt worden seien deutschsprachige Menschen ab 14 Jahren in Privathaushalten in Deutschland im Erhebungszeitraum 1.

bis 12. September 2025. Die statistische Fehlertoleranz liege bei ± 3 Prozentpunkten in der Gesamtstichprobe. vzbv-„Verbraucherreport 2025“ mit Ergebnissen einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung durch forsa „Online-Shopping gehört für viele zum Alltag. Doch irreführende Werbung, versteckte Kosten und Fakeshops machen den Einkauf zur ,digitalen Stolperstrecke’.

Verbraucherinnen und Verbraucher brauchen besseren Schutz – und zwar jetzt!“, kommentiert die zvbv-Vorständin, Ramona Pop. Design-Tricks beim Online-Shopping weit verbreitet „Nur noch 3 Stück auf Lager“ oder „Angebot endet in 2 Stunden“: Wer online einkauft, kennt solche Hinweise. Oft sind sie optisch besonders hervorgehoben oder mit einem Countdown versehen. Diese manipulativen Designs zielen darauf ab, Verbraucher:innen unter Druck zu setzen, möglichst schnell zu kaufen. Wie weit verbreitet solche Tricks sind, zeigt eine Untersuchung des Verbraucherzentrale Bundesverbands aus dem Januar 2025.

Die dort analysierten Apps von Online-Marktplätzen und Social-Media-Plattformen nutzen ausnahmslos manipulative Designs. Ein besonders auffälliges Beispiel: Nach dem Start einer App wurde den Nutzer:innen ein Rabatt von 75 Prozent versprochen. Dieser musste jedoch innerhalb von 10 Minuten eingelöst werden. Manipulative Designs können auch dazu führen, dass Verbraucher:innen Verträge oder Abos abschließen, die sie eigentlich gar nicht wollen. Über 2.200 Beschwerden wurden in den Verbraucherzentralen so beispielsweise im ersten Halbjahr 2025 zu untergeschobenen Verträgen bei digitalen Diensten erfasst. Beschwerden zum Thema Digitales wurden im ersten Halbjahr 2025 in den Verbraucherzentralen erfasst.

aller Beschwerden in den Verbraucherzentralen betrafen im ersten Halbjahr 2025 den digitalen Bereich. Allein im ersten Halbjahr 2025 sind laut Verbraucherreport 2025 des Bundesverbands der Verbraucherzentralen bei den Verbraucherzentralen über 165.000 Beschwerden eingegangen - das sind 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Gros (57 Prozent dieser Eingaben bezieht sich auf digitale Themen, die gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 34 Prozent gestiegen sind. Dass die Digitalisierung eine Herausforderung für den Verbraucherschutz ist, zeigt auch eine forsa-Umfrage, die Teil des Verbraucherreports ist. Der zufolge findet die Mehrheit der Menschen in Deutschland, dass die Rechte von Verbraucher:innen eher gut oder sehr gut geschützt sind - das gilt auch für die abgefragten Teilbereiche, wie der Blick auf die... Die einzige Ausnahme bildet der Bereich "Internet & Digitalisierung".

Über die Hälfte der bezeichnen den rechtlichen Schutz hier als eher nicht gut 45 Prozent) beziehungsweise nicht vorhanden (9 Prozent). Das zu ändern ist der Erhebung zufolge vor allem Sache der Politik. Gleichzeit haben indes drei von vier Befragten beim Thema Verbraucherschutz kein Vertrauen in Parteien und Politiker:innen. Die Grafik zeigt den Anteil der Befragten, die meinen, dass die Rechte von Verbraucher:innen gut/schlecht geschützt sind. Kann ich Infografiken auf meinem Blog oder meiner Webseite einbinden? Online-Shopping ist für die meisten Menschen längst Alltag, doch immer mehr fühlen sich dabei nicht ausreichend geschützt.

Das zeigt der Verbraucherreport 2025 des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (vzbv). Die repräsentative Forsa-Studie, deren Ergebnisse dieser Redaktion vorab vorlagen, belegt: Die Mehrheit der Verbraucher in Deutschland sieht erheblichen Nachholbedarf beim digitalen Verbraucherschutz. „Irreführende Werbung, versteckte Kosten und Fakeshops machen den Einkauf zur digitalen Stolperstrecke. Verbraucherinnen und Verbraucher brauchen besseren Schutz – und zwar jetzt“, sagte vzbv-Vorständin Ramona Pop dieser Redaktion. Sie forderte Bundesregierung und Europäische Union auf, den Verbraucherschutz beim Online-Shopping konsequent weiterentwickeln. „Online-Marktplätze dürfen sich nicht aus der Verantwortung stehlen können“, so Pop weiter.

Laut den Ergebnissen der Befragung fühlen sich knapp zwei Drittel der Deutschen (65 Prozent) vor irreführender Werbung oder versteckten Kosten beim Online-Einkauf eher schlecht oder gar nicht geschützt. 64 Prozent sehen Defizite beim Schutz persönlicher Daten, 60 Prozent befürchten Betrug durch unseriöse Anbieter. Nur bei Widerruf und Rückgabe fühlt sich die Mehrheit (71 Prozent) gut geschützt. In den vergangenen zwei Jahren hatten 78 Prozent der Online-Käufer Probleme beim Einkaufen im Internet. Mehr als die Hälfte klagte über zu lange Lieferzeiten (55 Prozent), schlechten Kundenservice (51 Prozent) oder mangelhafte Produktqualität (49 Prozent). Lediglich ein Fünftel (22 Prozent) berichtete, in dieser Zeit keine Schwierigkeiten gehabt zu haben.

Auch die Beschwerden über den digitalen Bereich, die direkt bei den Verbraucherschützern landen, nehmen zu: Im ersten Halbjahr 2025 registrierten die Verbraucherzentralen über 165.000 Beschwerden – ein Plus von 14 Prozent im Vergleich zum... Mehr als die Hälfte (57 Prozent) betraf digitale Angebote. Besonders häufig geht es um Vertragsfallen, Datenmissbrauch und manipulative Designs. Online-Shopping ist für viele Menschen alltäglich, doch immer mehr Verbraucher fühlen sich im digitalen Raum unzureichend geschützt, wie der Verbraucherreport 2025 zeigt. Die Mehrheit der Deutschen sieht erhebliche Defizite beim Schutz vor irreführender Werbung, versteckten Kosten und unseriösen Anbietern. In den letzten zwei Jahren haben 78 Prozent der Online-Käufer Probleme erlebt, insbesondere in Bezug auf Lieferzeiten und Produktqualität.

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Besonders Häufig Ging Es Dabei Um Verstöße Im Bereich Online-Shopping.

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Die Ergebnisse der Befragung zeigen, wie groß der Handlungsbedarf beim Online-Shopping ist: Auch die Beschwerdestatistik der Verbraucherzentrale belegt die Probleme: Im ersten Halbjahr 2025 gingen über 165.000 Verbraucherbeschwerden ein – 14 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Mehr als die Hälfte (57 Prozent) betraf digitale Angebote. Das digitale Umfeld bleibt damit eine Dauerbaustelle. Mehrhe...