Waz Übernimmt Kevelaerer Blatt Kress De

Emily Johnson
-
waz übernimmt kevelaerer blatt kress de

Der Zeitungsverlag Niederrhein (gehört zur WAZ-Gruppe) gibt künftig neben der "Neue Rhur / Neue Rhein Zeitung" ("NRZ") auch das "Kevelaerer Blatt" heraus. Die Verkaufsverträge sind bereits unterzeichnet. Ab dem 1. Juni - vorbehaltlich der Zustimmung des Bundeskartellamts - wird das Heimatblatt von der "NRZ" redaktionell betreut. Die Federführung übernimmt "NRZ"-Redakteurin Sonja Volkmann, unterstützt von der Leiterin der Klever Lokalredaktion der "NRZ", Gaby Boch. Die bisherigen Herausgeber des "Kevelaerer Blatts", Martin Willing und Delia Evers, scheiden aus der Verantwortung aus, bleiben der Zeitung aber als freie Autoren erhalten.

Alle Autoren werden übernommen, für Abonnenten und Anzeigenkunden ändert sich nichts, versichert die WAZ-Gruppe. Das "Kevelaerer Blatt" wurde 1879 gegründet. Es erscheint wöchentlich freitags und umfasst je Ausgabe 12 bis 14 Seiten. Der Heftpreis beträgt 1,30 Euro, die Abo-Auflage liegt bei 2.500 Exemplaren. Personalberater Markus Böhler sagt, wie KI den Arbeitsmarkt verändert und welche Führungskräfte jetzt besonders gefragt sind. Holger Friedrichs OAZ: Chefredakteur Baganz geht nach vier Wochen

Konstruktiv mit Kritik umgehen: So verlieren Medienprofis die Angst vor Fehlern Medienkongress in Hannover: Gauck nennt Friedrichs OAZ „Ossi-Postille“ Der Zeitungsverlag Niederrhein, der zur WAZ-Mediengruppe gehört, gibt künftig auch das "Kevelaerer Blatt" heraus. Die Zeitung soll ihre vertraute Erscheinungsform behalten, ab dem 1. Juni aber von der "Neue Ruhr / Neue Rhein Zeitung" (NRZ) redaktionell betreut werden. NRZ-Redakteurin Sonja Volkmann leitet das achtköpfige Redaktionsteam des "Kevelaerer Blattes" und übernimmt federführend die Berichterstattung.

Das „Kävels Bläche“ endet im Januar 2026 Im Januar 2026 erscheint das Kevelaerer Blatt noch als Print-Ausgabe. Danach ist nach fast 147 Jahren Schluss. Das Kevelaerer Blatt wird mit der letzten Ausgabe im Januar 2026 eingestellt werden müssen. Diese Entscheidung fällt nach intensiven, aber erfolglosen Bemühungen in den vergangenen Monaten, eine tragfähige Zukunftslösung für unsere Heimatzeitung zu finden. Seit 1879 begleitet das Kevelaerer Blatt das Leben der Menschen in Kevelaer und den Ortschaften, zunächst als „Kevelaerer Volksblatt.

Für Thron und Altar“, später als Wochenzeitung und unter dem liebevollen Namen „Kävels Bläche“. Es ist damit die älteste lokale Wochenzeitung Deutschlands und ein Stück Kevelaerer Identität geworden. Über fast eineinhalb Jahrhunderte hat diese Zeitung Kriege, Krisen, politische Umbrüche und den tiefgreifenden Wandel in Stadt und Wallfahrt begleitet – Woche für Woche, nah an den Menschen. Viele Leserinnen und Leser sind mit dem Kävels Bläche aufgewachsen, haben die ersten eigenen Vereinsberichte geschrieben, Familienanzeigen aufgegeben oder Erinnerungsstücke im Archiv gesucht. Die Übernahmewelle in der Zeitungsbranche geht auch 2026 weiter, diesmal fegt sie über Nordrhein-Westfalen hinweg: Die Rheinische Post Mediengruppe aus Düsseldorf will die Westfälische Medien Holding komplett übernehmen. Dazu gehören die Titel “Westfälische Nachrichten”, “Münstersche Zeitung” (beide Münster), “Westfalen-Blatt” (Bielefeld) und dessen Paderborner Ableger “Westfälisches Volksblatt” sowie die “Allgemeine Zeitung Coesfeld”.

An Johannes Werle, Chef der Rheinische Post Mediengruppe, kommt in der NRW-Zeitungsbranche jetzt niemand mehr vorbei - Foto: Rheinische Post Mediengruppe Eine Vereinbarung zur Übernahme sämtlicher Aktien hat die Rheinische Post Mediengruppe mit den Aktionären der Westfälische Medien Holding AG (WMH) bereits abgeschlossen. Der Kauf bedarf allerdings noch der Zustimmung des Bundeskartellamts. Zu Details der Transaktion wollen Käufer und Verkäufer nichts verraten.Vor allem im Digitalbereich biete der neue, größere Verbund “zusätzliche Wachstumspotenziale” für alle Titel der Westfälische Medien Holding, beteuert die Rheinische Post Mediengruppe. Sie selbst baue durch die Übernahme in ihrem Heimatmarkt Nordrhein-Westfalen die Marktposition im Kerngeschäftsfeld Regionales “signifikant” aus und werde dort zur auflagenstärksten Tageszeitungs-Gruppe. “Die Trennung vom traditionsreichen Zeitungsgeschäft ist uns nicht leichtgefallen”, geben die WMH-Verleger Benedikt Hüffer und Eduard Hüffer zu Protokoll.

Die mittelständische Struktur ihrer Gruppe lasse aber eine Skalierung der Lokal- und Regional-Zeitungs-Aktivitäten der WMH mit vertretbarem Risiko nicht mehr zu. “Die WMH setzt deshalb für ihre Zeitungs-, Radio- und Druck-Aktivitäten auf die Kraft eines größeren Verbundes.”Die WMH-Verleger verabschieden sich allerdings nicht vom Unternehmertum an sich, sie behalten einen Teil ihrer Geschäfte: Sie wollen ihr... Zusätzlich würden die WMH-Aktivitäten von deren Digital-Investitionen, ihrer digitalen Reichweite sowie von der Finanzkraft der neuen Muttergesellschaft profitieren. “Wir freuen uns sehr darauf, gemeinsam mit den Vorständen Dennis Hagen und Marc Zahlmann sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der WMH-Gruppe die Zukunft des regionalen Mediengeschäftes in NRW zu gestalten.” Zur Rheinische Post Mediengruppe gehören neben dem Flaggschiff “Rheinische Post” bereits der Bonner “General-Anzeiger” sowie mehrheitlich die Saarbrücker Zeitungsgruppe mit den Titeln “Saarbrücker Zeitung”, “Trierischer Volksfreund” und “Pfälzischer Merkur”. Der Umsatz der Düsseldorfer betrug 2024 rund 470 Millionen Euro.

Im In- und Ausland beschäftigt die Mediengruppe nach eigenen Angaben rund 2.800 Mitarbeitende.Die Westfälische Medien Holding ist ein Zusammenschluss der Unternehmensgruppe Aschendorff aus Münster und der Unternehmensgruppe Westfalen-Blatt aus Bielefeld. Gegründet wurde die WMH 2019 mit dem Ziel, die Produkte und Aktivitäten der beiden Verlagsgruppen zu bündeln. Seit 2024 gehört auch der Verlag J. Fleißig in Coesfeld zur WMH. Auf DNV Online versorgen wir unsere Abonnenten mit tagesaktueller Berichterstattung, Hintergrundwissen und Analysen. Um diesen Artikel zu lesen, melden Sie sich bitte an:

Sie haben noch kein DNV-Abonnement? Werden Sie jetzt Mitglied der DNV-Community und sichern Sie sich Zugang zum Experten-Wissen �ber Presse- und Digitalvertrieb sowie Content-Erl�se. Seit �ber 50 Jahren liefert new business Nachrichten, Hintergr�nde und Analysen zu den aktuellen Entwicklungen in der Kommunikations- und Medienbranche. Unsere Leser sind die Entscheider in Agenturen, Marketing-Abteilungen und Medienunternehmen: Sie haben noch kein new-business-Abo, dann bieten wir Ihnen gerne ein Probe-Abo bzw. Jahres-Abo an.

WDR 5 Westblick - aktuell. 27.01.2026. 03:48 Min.. Verfügbar bis 27.01.2027. WDR 5. Das Kevelaerer Blatt stellt seine Printausgabe ein – Deutschlands älteste lokale Wochenzeitung verschwindet.

Der Abschied ist mehr als ein Zeitungstod – er steht für den Verlust eines Stücks lokaler Identität. Laura Kasprowiak berichtet. Um das Audio herunterzuladen, klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste auf "Download". Dann wählen Sie "Ziel speichern unter ..." oder "Link speichern unter ...", um das Audio zu speichern. | mehr Hier finden Sie ein Verzeichnis aller Podcast-Feeds aus der WDR-Mediathek.

Hören Sie unterwegs Hörspiele, Hörbücher, Comedy, Wissenschaft, Ratgeber, Kommentare, Kinderhörbücher - kostenlos dank Ihres Rundfunkbeitrages. Sie finden hier Videos aus dem WDR Fernsehen und Audios aus den WDR-Radiowellen 1LIVE, WDR2, WDR3, WDR4, WDR5, COSMO und der Maus als Download und Podcast. | mehr Mit den WDR-Radio-Podcasts können Sie ausgewählte Beiträge und ganze Sendungen des WDR-Hörfunks hören - zu jeder Zeit und an jedem Ort. Egal, ob am PC zu Hause oder mit dem mp3-Player unterwegs: Ihr WDR-Radio ist immer dabei. | mehr

Kevelaer · „Es tut weh“, sagt Herausgeber Rudi Beerden. Doch auch er konnte das Blatt auf Dauer nicht retten, das für viele zu Kevelaer gehört wie der Kapellenplatz. Jetzt erscheint die letzte Ausgabe vom Kevelaerer Blatt. Herausgeber Rudi Beerden und Redakteur Michael Nicolas planen nur noch eine Ausgabe des Kevelaerer Blattes. Von einem blutigen Streit in Münster wurde am 10. Mai 1879 in der ersten Ausgabe des Kevelaerer Volksblattes berichtet und davon, dass man in Kevelaer schon seit vielen Jahren nicht mehr ein so „eigenthümliches Frühlingswetter“ gehabt habe.

Was am 29. Januar 2026 in der Zeitung stehen wird, ist noch offen. „Ehrlich, ich habe da noch keine Idee, das ist alles so traurig“, sagt Rudy Beerden. „Vielleicht ein großes schwarzes Trauer-Banner?“ „Dann meckert die Druckerei wieder, weil zu viel schwarz auf der Seite ist“, ruft Redakteur Michael Nicolas lachend herüber. Jetzt grinst auch Rudi Beerden wieder. „Wir schauen mal, aber ich vermute, dass es im Grunde eine ganz normale Ausgabe werden wird“, sagt der 65-Jährige.

People Also Search

Der Zeitungsverlag Niederrhein (gehört Zur WAZ-Gruppe) Gibt Künftig Neben Der

Der Zeitungsverlag Niederrhein (gehört zur WAZ-Gruppe) gibt künftig neben der "Neue Rhur / Neue Rhein Zeitung" ("NRZ") auch das "Kevelaerer Blatt" heraus. Die Verkaufsverträge sind bereits unterzeichnet. Ab dem 1. Juni - vorbehaltlich der Zustimmung des Bundeskartellamts - wird das Heimatblatt von der "NRZ" redaktionell betreut. Die Federführung übernimmt "NRZ"-Redakteurin Sonja Volkmann, unterstü...

Alle Autoren Werden Übernommen, Für Abonnenten Und Anzeigenkunden Ändert Sich

Alle Autoren werden übernommen, für Abonnenten und Anzeigenkunden ändert sich nichts, versichert die WAZ-Gruppe. Das "Kevelaerer Blatt" wurde 1879 gegründet. Es erscheint wöchentlich freitags und umfasst je Ausgabe 12 bis 14 Seiten. Der Heftpreis beträgt 1,30 Euro, die Abo-Auflage liegt bei 2.500 Exemplaren. Personalberater Markus Böhler sagt, wie KI den Arbeitsmarkt verändert und welche Führungsk...

Konstruktiv Mit Kritik Umgehen: So Verlieren Medienprofis Die Angst Vor

Konstruktiv mit Kritik umgehen: So verlieren Medienprofis die Angst vor Fehlern Medienkongress in Hannover: Gauck nennt Friedrichs OAZ „Ossi-Postille“ Der Zeitungsverlag Niederrhein, der zur WAZ-Mediengruppe gehört, gibt künftig auch das "Kevelaerer Blatt" heraus. Die Zeitung soll ihre vertraute Erscheinungsform behalten, ab dem 1. Juni aber von der "Neue Ruhr / Neue Rhein...

Das „Kävels Bläche“ Endet Im Januar 2026 Im Januar 2026

Das „Kävels Bläche“ endet im Januar 2026 Im Januar 2026 erscheint das Kevelaerer Blatt noch als Print-Ausgabe. Danach ist nach fast 147 Jahren Schluss. Das Kevelaerer Blatt wird mit der letzten Ausgabe im Januar 2026 eingestellt werden müssen. Diese Entscheidung fällt nach intensiven, aber erfolglosen Bemühungen in den vergangenen Monaten, eine tragfähige Zukunftslösung für unsere Heimatzeitung zu...

Für Thron Und Altar“, Später Als Wochenzeitung Und Unter Dem

Für Thron und Altar“, später als Wochenzeitung und unter dem liebevollen Namen „Kävels Bläche“. Es ist damit die älteste lokale Wochenzeitung Deutschlands und ein Stück Kevelaerer Identität geworden. Über fast eineinhalb Jahrhunderte hat diese Zeitung Kriege, Krisen, politische Umbrüche und den tiefgreifenden Wandel in Stadt und Wallfahrt begleitet – Woche für Woche, nah an den Menschen. Viele Les...