Wir Sind Es Wert Über Den Wahren Wert Der Beschäftigten

Emily Johnson
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wir sind es wert über den wahren wert der beschäftigten

Die Tarifrunde im öffentlichen Dienst bestreitet die Gewerkschaft Verdi mit der Parole: „Wir sind es wert“. Warum die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes künftig mehr Geld verdienen sollen, begründet die Gewerkschaft so: „Sie räumen unseren Müll weg, sorgen sich um uns, wenn wir krank sind. Sie sind für uns da, wenn wir ihr Wissen und ihre Unterstützung auf dem Amt benötigen. Sie kommen, wenn`s brennt. Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst – wir brauchen sie.“ (ver.di, Tarifrunde ÖD)

Frage: Wie rechnet man den Gebrauchswert einer Tätigkeit, die hohe Wertschätzung ihres Nutzens in Geld um? Nach welcher Formel? Stellt man die Frage ernsthaft, blamiert sie sich als absurd: Die Leistungen der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes sind teils unbezahlbar – man denke nur an die Feuerwehr, wenn es brennt –, teils völlig nutzlos... Nutzen und Preis der Dienste stehen eben in gar keinem Verhältnis zueinander. Die Tarifrunde im öffentlichen Dienst bestreitet die Gewerkschaft Verdi mit der Parole: „Wir sind es wert“. Warum die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes künftig mehr Geld verdienen sollen, begründet die Gewerkschaft so:

Frage: Wie rechnet man den Gebrauchswert einer Tätigkeit, die hohe Wertschätzung ihres Nutzens in Geld um? Nach welcher Formel? Stellt man die Frage ernsthaft, blamiert sie sich als absurd: Die Leistungen der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes sind teils unbezahlbar – man denke nur an die Feuerwehr, wenn es brennt –, teils völlig nutzlos... Nutzen und Preis der Dienste stehen eben in gar keinem Verhältnis zueinander. Retention und Recognition sind mehr als nur Schlagworte moderner HR-Arbeit – sie sind entscheidende Erfolgsfaktoren für Unternehmen, die langfristig wettbewerbsfähig bleiben wollen. Welchen Beitrag HR leisten kann, um echte Mitarbeiterbindung und eine Kultur der Wertschätzung zu schaffen.

Im ersten Teil dieser Themenserie wurde aufgezeigt, wie gesunde Mitarbeitende die Resilienz des gesamten Unternehmens stärken, damit es in Zeiten wirtschaftlicher Herausforderungen und stetigen Wandels stabil und handlungsfähig bleibt. Der zweite Beitrag widmet sich zwei weiteren tragenden Säulen der 5R-Methode: Retention und Recognition. Die Arbeit an diesen Kulturthemen bestimmt maßgeblich, ob Mitarbeitende im Unternehmen bleiben, sich engagieren und ihre Potenziale entfalten. In Deutschland verbringen wir bei einer durchschnittlichen Lebensarbeitszeit von 39 Jahren rund 90.000 Stunden mit Arbeit - das entspricht etwa einem Drittel der Lebenszeit. Das mag zunächst wenig erscheinen. Berücksichtigt man jedoch, dass wir zusätzlich etwa 24 Jahre "verschlafen", erhält die Zeit, die wir für Arbeit aufwenden, eine ganz andere Bedeutung.

Arbeit gibt vielen Menschen eine Rolle, bedeutet Identität und Sinngebung, sorgt für Selbstwirksamkeit und hilft, Lebensziele zu definieren. Ermöglichen Unternehmen ihren Mitarbeitenden dieses Erleben nicht, sinken Arbeitsmotivation, Leistungsbereitschaft und Produktivität. Die Identifikation mit dem Arbeitgeber schwindet, krankheitsbedingte Fehlzeiten oder Kündigungen sind die Folge, verbunden mit hohen Kosten für die Unternehmen. Retention bedeutet aber mehr als die Vermeidung von Kündigungen. Sie beschreibt die emotionale Entscheidung von Mitarbeitenden, im Unternehmen zu bleiben - weil sie wollen, nicht weil sie müssen. Studien von Great Place to Work zeigen, dass Unternehmen mit hoher Bindung signifikant produktiver sind und seltener unter "Quiet Quitting" oder kurzfristigen Wechselabsichten leiden.

Gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten können eine hohe Mitarbeiterfluktuation, Wissensverlust oder sinkendes Engagement fatale Auswirkungen haben und die Schlagkraft einer Organisation einschränken. Mitarbeitende, die eine hohe Arbeitszufriedenheit haben, sorgen dafür, dass sich Unternehmen schnell an Veränderungen anpassen können und aktiv am Markt agieren. Dabei ist Retention kein reines Kriseninstrument und nicht ad hoc erreichbar. Sie ist das Ergebnis strategischer HR-Arbeit – das Ergebnis konsequent gelebten Kultur. Sie entsteht dort, wo Menschen nicht nur beschäftigt sind, sondern sich emotional verbunden fühlen – mit ihrer Tätigkeit, ihrem Team und dem Unternehmensziel. Das bestätigt auch Susanne Becker, Vorstand beim als "Deutschlands Beste Arbeitgeber 2025" ausgezeichneten AWO Bezirksverband Pfalz e.V.: "Wir haben auch das Gehalt optimiert; was Mitarbeitende nun langfristig am Arbeitsplatz hält, ist jedoch die Arbeitsplatzkultur.

Deswegen haben wir auch selten mit Belegungsstopps oder unbesetzten Stellen zu kämpfen.". In der modernen Arbeitswelt ist die Wertschätzung von Mitarbeitern nicht nur ein nettes Extra, sondern ein entscheidender Faktor für den Erfolg eines Unternehmens. Mitarbeiter, die sich wertgeschätzt fühlen, sind motivierter, produktiver und bleiben ihrem Arbeitgeber länger treu. In diesem Artikel werden wir uns ansehen, warum Wertschätzung so wichtig ist, wie sie in der Praxis umgesetzt wird und welche Tipps und Tricks es gibt, um sie effektiv zu kommunizieren. Wertschätzung bezeichnet die positive Bewertung und Anerkennung eines anderen Menschen, seiner Fähigkeiten, Leistungen oder Eigenschaften. Es geht darum, den Wert und die Bedeutung von jemandem oder etwas anzuerkennen und zu schätzen.

Wertschätzung kann sowohl in Worten als auch in Taten ausgedrückt werden und ist ein zentrales Element zwischenmenschlicher Beziehungen. Wertschätzung am Arbeitsplatz ist entscheidend für Motivation und Engagement der Mitarbeitenden – und wird dennoch von Führungskräften oft unterschätzt. Dabei ist sie mehr als ein nettes Extra: Sie gehört zu den Grundbedürfnissen jedes Menschen. Doch was bedeutet echte Wertschätzung für Mitarbeitende und wie können Sie diese als Führungskraft ehrlich und authentisch zeigen? In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Ihre Mitarbeitenden nachhaltig motivieren und eine positive Unternehmenskultur fördern. Wertschätzung ist eine dauerhaft spürbare Haltung, mit der Sie anderen Menschen Respekt und Anerkennung entgegenbringen.

Sie zeigt sich nicht durch einzelne Taten, sondern ist vielmehr ein Gefühl, das sich durch ehrliches Interesse, Freundlichkeit und Aufmerksamkeit am Gegenüber einstellt. Gerade im Berufsleben wird Wertschätzung oft mit Lob verwechselt und beide Begriffe synonym verwendet. Lob funktioniert jedoch eher spontan und ist meist auf eine bestimmte Leistung bezogen, während Wertschätzung den Menschen als Ganzes wahrnimmt und dauerhaft präsent ist. Lob sollte also immer Teil einer wertschätzenden Haltung sein, wird aber als alleinige Handlung nicht zu einem Gefühl der Wertschätzung bei Ihren Mitarbeitenden führen. Lob versus Wertschätzung für Mitarbeitende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in Zeiten von Fachkräftemangel und angesichts tausender unbesetzter Stellen die wertvollsten Ressourcen in jedem Unternehmen.

Daher empfiehlt sich heute noch mehr denn je, ihnen echte Wertschätzung entgegenzubringen. Wertschätzung führt nicht nur dazu, dass sich Mitarbeitende nachhaltig an ihrem Arbeitsplatz wohlfühlen. Sie trägt auch dazu bei, dass im Unternehmen eine echte und positive Kultur eines Miteinanders entsteht, die das Unternehmen in jeglicher Hinsicht besser macht. Die Wertschätzung von Mitarbeitern besteht aus zahlreichen Elementen. Ein Teil davon lässt sich beispielsweise durch einen Wertekatalog umsetzen, der für alle im Unternehmen verbindlich ist und durch regelmäßige Trainings oder Workshops im Unternehmen manifestiert wird. Ebenso wichtig ist aber auch die Mitarbeiter-Wertschätzung, die zwischen Vorgesetzten und ihren Teammitgliedern gelebt wird.

Dabei geht es um viel mehr Details, als einen „fairen“ Umgang miteinander und die Anerkennung von Leistung. Wertschätzung beinhaltet beispielsweise, sich gegenseitig zuzuhören und grundsätzlich bereit zu sein, Verständnis für die oder den Gesprächspartner an den Tag zu legen. Weitere wichtige Skills, die vor allem Vorgesetzte mitbringen müssen, sind Aufmerksamkeit sowie ein Gespür dafür, in welcher Gemütsverfassung sich Mitarbeiter befinden, um dann darauf eingehen zu können. Darüber hinaus gehören gegenseitige Freundlichkeit, ein gewisses Maß an Empathie sowie eine offenen Dialogkultur zu einer gelebten Wertschätzung, ebenso konstruktive Kritik sowie Belobigungen für gute Leistungen. In der Arbeitswelt funktionieren prinzipiell alle dynamischen, zwischenmenschliche Prozesse, die jeder anderen Gruppe ein positives, gutes Miteinander erzeugen. Im Job ist es nicht anders als im privaten Bereich: Gegenseitige Wertschätzung führt zu mehr Wohlempfinden.

Mitarbeitende, die wissen, dass die oder der Vorgesetzte sie als Menschen wahrnehmen, sich offen und interessiert für das persönliche Befinden zeigen und zuhören können, fühlen sich verstanden und angenommen. Das führt zu einer intrinsischen Motivation, weil Mitarbeitende dieses Erlebnis von Wertschätzung als positiv empfinden und sich ihrerseits vermehrt einbringen möchten und buchstäblich im Sinne des Unternehmens „mitdenken“. Daraus resultiert insgesamt mehr Leistungsfähigkeit und Kreativität seitens der einzelnen Teammitglieder und der Wettbewerb untereinander entwickelt sich zu einem konstruktiven Prozess, der das Unternehmen voranbringt. Erleben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine ehrliche Wertschätzung, beeinflusst das nicht nur ihre arbeitsspezifische Leistung positiv. Die Wertschätzung führt auch dazu, dass die Betroffenen sich ihrerseits wertschätzender zeigen, etwa im Miteinander zwischen Kolleginnen und Kollegen, Kunden oder Lieferanten. Hier gilt ganz klar die Devise: So wie ich in den Wald rufe, so schallt es auch wieder heraus.

Eine Unternehmenskultur, die auf Freundlichkeit, gegenseitigem Verständnis und prinzipiellem Interesse füreinander beruht, verbessert das Image des Unternehmens als einem Arbeitgeber, bei dem Werte gelebt werden. Wie auch im Privaten hängen psychische und körperliche Gesundheit voneinander ab. Mitarbeitende, die das Gefühl haben, in einer Arbeitswelt zu agieren, die anonym, kühl und unpersönlich ist, empfinden das in ihrem Unterbewusstsein als unschöne Belastung. Das kann einerseits zu rein psychischen Erkrankungen wie Burnout oder Depressionen führen. Die psychische Unausgeglichenheit äußert sich aber auch rein körperlich. Krankheiten wir grippale Infekte, Kopfschmerzen bis hin zur Migräne oder auch Herz-Kreislauf-Symptome treten bei Mitarbeitenden viel häufiger auf, wenn sie sich nicht verstanden, akzeptiert oder wertgeschätzt fühlen.

Somit ist die Entwicklung einer Kultur der gegenseitigen Wertschätzung gleichzeitig ein hervorragendes Invest in die Gesundheitsfürsorge, die das Unternehmen für seine Belegschaft installiert. Mitarbeiterwertschätzung ist wichtiger, als Sie vielleicht denken. Entdecken Sie: Wertschätzung im Unternehmen bedeutet, das Engagement und den Menschen hinter der Leistung zu sehen und anzuerkennen. Wertgeschätzt zu werden, ist ein menschliches Grundbedürfnis und macht Sie und Ihre Mitarbeitenden glücklicher, zufriedener und gesünder. Wird ihnen wenig oder keine Wertschätzung entgegengebracht, fühlen sich viele Menschen schnell vernachlässigt und demotiviert.

Laut dem Psychiater und Psychotherapeuten Reinhard Haller kann mangelnde Wertschätzung unter anderem zu Demotivation, Burn-out, Depressionen und körperlichen Erkrankungen führen. Echte Wertschätzung hingegen stärkt das Selbstwertgefühl, fördert positive Beziehungen und unterstützt die mentale Gesundheit. Um wertschätzend gegenüber anderen zu sein, braucht es nach Haller Empathiefähigkeit und ein gewisses Mass an Selbstwertgefühl. Wer die ganze Wertschätzung anderer für sich beansprucht, kann nicht wertschätzend handeln. Echte Wertschätzung am Arbeitsplatz bedeutet also mehr, als Mitarbeitende für ihre Arbeit zu loben. Es bedeutet auch, ernsthaftes Interesse an den einzelnen Menschen und ihrer Persönlichkeit zu zeigen.

Und zwar nicht nur einmal im Jahr, sondern kontinuierlich. Das vom US-Psychologen Abraham Maslow stammende Modell der „Bedürfnispyramide“ zeigt, dass Wertschätzung ein Grundbedürfnis für uns Menschen darstellt. Wird unser Wert nicht anerkannt, kann das Folgen für Psyche und Gesundheit haben. Im Job führt eine wertschätzende Haltung den Beschäftigten gegenüber oft dazu, dass sie sich langfristig an Unternehmen binden. Wertschätzung kann stattfinden, wenn Arbeitgeber zum Beispiel Was aber passiert, wenn die Wertschätzung von Arbeitgebern und dem Team, etwa in Form von lobenden Worten, monetärer Anerkennung oder dem Ausdruck von Dankbarkeit fehlt?

Der aus der Schweiz stammende Professor und Medizinsoziologe Prof. Dr. Johannes Siegrist zeigt mit seinem sogenannten Gratifikationsmodell (lat. „gratificare“ = Gefälligkeit zeigen; sich gefällig erweisen), wie es zu einem gesundheitlichen Ungleichgewicht kommen kann, wenn wir uns beruflich verausgaben, aber – in Relation dazu – wenig Wertschätzung erhalten. Stimmt das Verhältnis zwischen Verausgabung und Belohnung nicht, soll es demnach zu einer Krise, einer „Gratifikationskrise“ kommen. Kurz erklärt: Eine Gratifikationskrise gilt heute als gesundheitlicher Risikofaktor für mentales und psychosomatisches Leid.

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