Neuer Bildungsauftritt Der Verbraucherzentrale Verbraucherbildung De
Eine wichtige Säule der Arbeit der Verbraucherzentralen ist die Bildung – denn diese vermittelt (künftigen) Verbraucher:innen Wissen und Kompetenzen, um verantwortungsbewusste Konsumentscheidungen zu treffen. Die vielfältigen Bildungsangebote der 16 Verbraucherzentralen und ihres Bundesverbands sind nun online gebündelt und nutzerfreundlich präsentiert auf verbraucherzentrale.de/bildung. In der gemeinsamen Bildungspräsenz der 16 Verbraucherzentralen finden sich vielfältige Unterrichtsmaterialien und Materialsammlungen, Workshops, Vorträge und Fortbildungen, multimediale und Selbstlernangebote. Eine übersichtliche Filterfunktion sortiert die vielen hundert Bildungsangebote in wenigen Klicks. In einem ersten Schritt wählen der Nutzer:innen eines der vier Handlungsfelder Medien, Finanzen, nachhaltiger Konsum oder Ernährung aus, danach können sie weiter spezifizieren und sich zum Beispiel nur Angebote für ihr Bundesland anzeigen lassen. Alternativ können sie Materialien für eine bestimmte Zielgruppe filtern– zum Beispiel für Kita oder Schule, junge Erwachsene oder Renter:innen, neu Zugewanderte oder Menschen mit Lernschwächen.
Natürlich lassen sich die Filter auch kombinieren oder eine Stichwortsuche nutzen. Auch bundesweite Bildungsangebote wie qualitätsgeprüfte Materialien im Materialkompass, die Auszeichnung Verbraucherschule und die Verbraucherchecker-Workshops für Jugendliche sind auf der neuen Seite schnell auffindbar. In den kommenden Monaten werden sukzessive weitere Bildungsangebote ergänzt. Reinschauen lohnt sich! Verbraucherbildung spielt eine zentrale Rolle im präventiven Verbraucherschutz – denn nur wer gut informiert ist, kann Konsumentscheidungen selbstbestimmt, reflektiert und nachhaltig treffen. Als Verbraucherzentrale unterstützen wir Bildungseinrichtungen mit vielfältigen Angeboten, um ökonomische, ökologische und soziale Zusammenhänge im Alltag verständlich zu vermitteln.
Durchsuchen Sie unsere Bildungsangebote nach Thema: Unsere Verbraucherbildungsangebote richten sich an Lehrkräfte aller Schulformen, Erzieher:innen sowie Fachkräfte in der Erwachsenenbildung. Wir begleiten Sie dabei, Verbraucherbildung altersgerecht, lebensnah und kompetenzorientiert umzusetzen – mit Materialien, Fortbildungen und interaktiven Lernformaten. Unsere Bildungsarbeit folgt dem Prinzip einer multiperspektivischen Verbraucherbildung. Sie bildet gesellschaftliche Debatten ab, fördert kritisches Denken und stärkt die Fähigkeit zur eigenständigen Urteilsbildung. Wir möchten Lernende dazu befähigen, bewusste Konsumentscheidungen zu treffen – in jeder Lebensphase.
Als bundesweiter Verband legen wir großen Wert auf qualitätsgesicherte Bildungsangebote. Gemeinsame fachliche Standards, kontinuierliche Weiterbildung und der Austausch mit der Praxis sichern die Aktualität und Relevanz unserer Materialien. Denn die Anforderungen an Verbraucherbildung wandeln sich stetig – wir begleiten Sie verlässlich und fachlich fundiert. Jeden Tag treffen wir als Verbraucher:in Entscheidungen – wenn wir Lebensmittel einkaufen, einen Handyvertrag abschließen oder digitale Angebote nutzen. Verbraucherbildung ist Alltagsbildung. Sie ermöglicht es, Kompetenzen zu erwerben, um selbstbestimmt gute Entscheidungen zu treffen – für sich und für Umwelt und Gesellschaft.
Verbraucherbildung sensibilisiert für die Rolle als Verbraucher:in im Zusammenspiel mit Wirtschaft und Politik und fördert gesellschaftliche Teilhabe. Insofern ist es zu begrüßen, dass die Bundesregierung im Koalitionsvertrag festgehalten hat, „die nicht interessengeleitete Verbraucherbildung“ zu stärken und „die Förderung des Netzwerks und der Auszeichnung Verbraucherschule fort[zusetzen]“. Verbraucherbildung ist besonders wirksam, wenn sie früh ansetzt. Deshalb sollten schon Kinder und Jugendliche Kompetenzen erwerben, um reflektiert durch den Verbraucheralltag zu navigieren. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) setzt sich dafür ein, dass Verbraucherbildung bundesweit und systematisch an Schulen etabliert wird. Schule bietet die Chance, alle Kinder und Jugendlichen zu erreichen, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft.
Doch noch findet Verbraucherbildung nicht flächendeckend in Schulen statt. Das gemeinsame Bildungsverständnis der Verbraucherzentralen Im Jahr 2025 haben die Verbraucherzentralen und ihr Bundesverband ein gemeinsames Bildungsverständnis beschlossen. Es legt die Grundsätze und Ziele ihrer Bildungsarbeit fest, wird in der Entwicklung von Bildungsangebote genutzt und bildet einen fachlichen Rahmen für die Qualitätssicherung. Laden Sie sich hier das Dokument zum Bildungsverständnis runter oder lesen Sie die Inhalte direkt auf der Seite. Die Verbraucherzentralen und ihr Bundesverband sind die Stimme der Verbraucher:innen in Deutschland.
Neben politischer Interessensvertretung, Marktbeobachtung, Rechtsdurchsetzung und Beratung ist Verbraucherbildung eine zentrale Säule ihrer Arbeit. Sie nutzt die Erkenntnisse der anderen Handlungsbereiche, insbesondere der Beratung, um Bildungsformate zu adressieren. Verbraucherbildung fungiert in diesem Kontext als präventiver Verbraucherschutz, der politische Rahmenbedingungen ergänzt. Die Verbraucherzentralen stehen für eine Verbraucherbildung, die frei von ökonomischen Interessen ist und in der die Perspektiven und Bedarfe von Verbraucher:innen im Zentrum stehen. Als Verbraucher:innen verstehen wir alle natürlichen Personen, die zu privaten Zwecken Verträge abschließen, Produkte kaufen oder Ressourcen und Dienstleistungen nutzen. Mehrmals wöchentlich geben Verbraucherzentrale-Expertinnen und -Experten starke Tipps und Informationen: live, unabhängig, seriös und kostenlos.
Die Verbraucherzentralen haben eine neue zentrale Übersichtsseite für ihre Online-Kurse eingerichtet. Unter verbraucherzentrale.de/online-veranstaltungen finden Verbraucherinnen und Verbraucher ab sofort alle digitalen Veranstaltungen auf einen Blick – übersichtlich, thematisch sortierbar und mit der Möglichkeit, sich mit wenigen Klicks anzumelden. Das Angebot ist kostenfrei und richtet sich an alle, die sich bequem von zu Hause aus zu verbraucherrelevanten Themen informieren und weiterbilden möchten. Beinahe täglich vermitteln die Expertinnen und Experten der Verbraucherzentralen in allen Bundesländern live unabhängige und seriöse Informationen und Verbrauchertipps. Die Bandbreite reicht von Finanzbildung und Energiesparen über gesunde Ernährung bis hin zu digitalen Alltagskompetenzen. Neben der Verbraucherberatung gehören Online-Kurse zu den am stärksten nachgefragten Angeboten der Verbraucherzentralen.
Mit der neuen Seite machen es die Verbraucherzentralen noch einfacher, passende Veranstaltungen zu finden und sich anzumelden. Die Verbraucherzentrale macht sich stark für Verbraucherinnen und Verbraucher – indem Sie informiert, berät, die Anliegen der Menschen in die Politik trägt und für sie vor Gericht zieht. ...nimmt die Perspektive der Verbraucher:innen ein und ergreift für sie Partei,...richtet sich an den Bildungsbedarfen der Schülerinnen und Schülern aus,...unterstützt und fördert die Selbstbestimmung und Selbstwirksamkeit der Schülerinnen und Schüler,...umfasst die drei Dimensionen "Entscheidungsfindung",... Schulische Verbraucherbildung ist parteiliche Bildung: Sie richtet sich nach den Bildungsbedarfen der Schülerinnen und Schüler. Ihr geht es nicht um die Vermittlung von erwünschten Verhaltensweisen. Auch fasst sie Schülerinnen und Schüler nicht als Individuen mit Wissens- und Informationsdefiziten auf.
Schulische Verbraucherbildung nimmt vielmehr die Perspektive der jungen Menschen als handelnde Verbraucher:innen, d.h. als Expert:innen in eigener Sache ein und stärkt sie in ihrer Selbstbestimmung.Die Prämisse der Parteilichkeit wirkt sich auf die Zielsetzung und die Themenbereiche der schulischen Verbraucherbildung aus und setzt auch ihren inhaltlich-konzeptionellen Rahmen.Grundsätzliches Ziel... Dabei geht es nicht zuletzt darum, die Kompetenz erwerben zu können, die es Verbraucherinnen und Verbrauchern ermöglicht, im Rahmen marktwirtschaftlich bedingter struktureller Benachteiligung (strukturelles Marktungleichgewicht) selbstbestimmt ihre individuell bedarfsgerechten Entscheidungen treffen zu können. Bei dieser grundsätzlichen Zielsetzung besitzt schulische Verbraucherbildung zwei Gestaltungsaspekte: den rechtlichen und den pädagogischen Aspekt.Rechtlich betrachtet unterstützt und fördert schulische Verbraucherbildung die Selbstbestimmung der Schülerinnen und Schüler als jenen Teil des grundgesetzlich verbrieften Rechts... Der Verbraucherbildung liegt damit stets die Verbraucher-Unternehmens-Beziehung als Spannungsfeld der individuellen Entscheidungen zugrunde.Pädagogisch betrachtet unterstützt und fördert schulische Verbraucherbildung die Selbstwirksamkeitswahrnehmung der Schülerinnen und Schüler hier als Verbraucherinnen und Verbraucher. Unter Selbstwirksamkeitswahrnehmung ist die subjektive Gewissheit zu verstehen, neue beziehungsweise schwierige Anforderungssituationen auf Grund eigener Kompetenz bewältigen zu können.
Auf dieser Grundlage zielt schulische Verbraucherbildung darauf, den Erwerb der Kompetenz zu ermöglichen, individuell bedarfsgerechte Entscheidungen im Sinne eigener Bedarfe und Interessen vorzubereiten, zu reflektieren und zu treffen. Diese Generalkompetenz untergliedert sich in die fünf Teilkompetenzen:► Orientierungskompetenz: die Fähigkeit, sich im Kontext des freiheitlich demokratischen Rechtsstaates und struktureller Benachteiligung als Verbraucher:innen zu verstehen,► Analysekompetenz: die Fähigkeit sich komplexe und vielschichtige verbraucherentscheidungsrelevante Sachverhalte,... Thematisch besitzt schulische Verbraucherbildung ganz selbstverständlich Schnittstellen zu anderen Bereichen der schulischen Bildung (z.B. Medienbildung, politische Bildung). Sie wird aber von diesen nicht vollständig abgedeckt, noch deckt sie diese vollständig ab. Diese Schnittstellen zwischen Verbraucherbildung und den anderen schulischen Bildungsbereichen veranschaulicht folgende Abbildung 1.Abbildung 1: Schulische Verbraucherbildung und ihre Schnittstellen
Quelle: eigene Darstellung, in Anlehnung an Schlegel-Matthies 2011, S. 9. Verbraucherbildung macht fit für ein selbstbestimmtes und informiertes Leben – sei es im Internet, im Supermarkt oder im Umgang mit den eigenen Finanzen. Das Netzwerk Verbraucherbildung bietet praktische Unterstützung für Schulen, Lehrkräfte und Multiplikator:innen. Unsere Angebote sind unabhängig von wirtschaftlichen Interessen. Wir verpflichten uns hohen Qualitätsstandards.
Sie machen Schüler:innen fit für ihre Zukunft, vergleichen Girokonten, kochen gesunde Rezepte oder hinterfragen Werbung auf Social Media? Kurzum: Ihre Schule macht aus jungen Menschen starke Verbraucher:innen? Dann lassen Sie Ihre Schule für das Engagement in der Verbraucherbildung auszeichnen! Gemeinsam mit Expert:innen aus den Verbraucherzentralen, Ministerien oder zivilgesellschaftlichen Akteuren organisieren wir kostenlose Online-Fortbildungen für Lehrkräfte zu aktuellen Themen und spannenden Unterrichtsmaterialien. Finden Sie das passende Unterrichtsmaterial für Ihren Unterricht! Der Materialkompass garantiert eine unabhängige Qualitätsprüfung von Unterrichtsmaterialien zu den Themen der Verbraucherbildung.
In unseren kostenlosen Online-Veranstaltungen erfahren Sie live das Wichtigste zu aktuellen Verbraucherthemen. Übersicht aller Meldungen auf verbraucherbildung.de Quelle: Landesmesse Stuttgart GmbH & Co. KG Welche Themen umfasst Verbraucherbildung – und wie lässt sie sich lebendig und nachhaltig in der Schule umsetzen? Darum geht es in dem Workshop der Verbraucherzentrale bei der diesjährigen didacta in Köln.
Gezielte Werbung auf Social Media oder Schuldenfallen beim Online-Shopping: Schon junge Menschen sind aktive Verbraucher:innen. In den 121 neuen Verbraucherschulen setzen sich Schüler:innen kreativ und bewusst mit ihrem Alltag als Verbraucher:innen auseinander. Wie vermittelt man Europa so, dass es nicht abstrakt bleibt, sondern Schüler:innen es verstehen? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer politischen Exkursion nach Brüssel, zu der die EU-Vertretung bereits zum zweiten Mal Bildungsexpert:innen eingeladen hatte.
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