Souverän Nein Sagen Und Grenzen Setzen
Viele Menschen sagen zu oft „ja“ zu unberechtigten Forderungen anderer und ärgern sich danach. Zu Recht. Denn: Jedes Ja ist immer auch ein Nein. Und viel zu oft ist es ein Nein zu unseren eigenen Lebens-Zielen, Wünschen, Interessen, Bedürfnissen und Träumen. Um überhaupt Platz und Zeit in unserem Leben für unsere eigenen Ziele zu haben, brauchen wir deshalb klare Grenzen. Grenzen schützen uns: Sie schützen uns vor Übergriffen auf unseren Körper, unsere Psyche, unseren Besitz und unsere Zeit.
Indem wir Grenzen setzen, teilen wir den Menschen in unserem Umfeld wirksam mit, was geht – und was nicht geht. Das Thema betrifft längst nicht nur sogenannte „überangepasste“ Menschen, die es andauernd allen recht machen wollen. Dieser Beitrag zeigt typische Anforderungen von außen, die scheinbar wichtig sind – aber meistens nur laut und schrill drängen. Er zeigt, wie wir aus Sicht der Psychologie Grenzen setzen und stärken. Und es geht darum, wie wir ausbeuterische Beziehungen und Menschen erkennen. Zudem gibt es Tipps, wie wir souverän nein sagen lernen.
Autor: Diplompsychologe Professor Dr. Florian Becker Ohne klare Grenzen wissen oder respektieren unsere Mitmenschen nicht, was uns wichtig ist – und was uns nicht wichtig ist, was wir mögen, was wir tolerieren und was wir ablehnen. Als Konsequenz werden wir andauernd verletzt. Damit laufen wir große Gefahr, dass uns andere Menschen für ihre Ziele und ihr Leben einspannen. Wir gewöhnen unser Umfeld daran und ziehen Personen an, die sich darauf spezialisiert haben, andere sehr einseitig für ihre Interessen einzusetzen.
Andere schreiben dann das Drehbuch für unser Leben. Viele Menschen verbringen so ihr Leben damit, jeden zufrieden zu stellen – außer sich selbst. Oft spüren sie nicht einmal mehr, was sie selbst wollen. Über 80 Prozent der Deutschen geben in Umfragen an, regelmäßig „ja“ zu sagen, wenn sie jemand um etwas bittet – auch wenn sie es später bereuen und sich darüber ärgern. Besonders schwer nein sagen können sie offenbar ihren Freunden, ihren Eltern und Vorgesetzten. Männern fällt es eher schwer, ihrer Frau ein Nein zu geben.
Frauen tun sich tendenziell schwerer, ihren Kindern einen Wunsch abzusprechen. Selbst ihrem Hund gegenüber ist es für viele schwierig, Grenzen zu ziehen. Jüngere Menschen sind noch stärker davon betroffen als ältere (Strobel, 2015). Offenbar lernen einige Menschen im Alter zunehmend Grenzen zu setzen. Wir tun uns also schwer, Grenzen zu ziehen. Im Alltag dominieren daher oft laute, dringende Ziele von außen unser Leben.
Diese Forderungen machen Lärm und erwecken den Eindruck, dass sie wichtig sind. Typischerweise kommen diese Ziele von außen, sind „fremde“ Ziele. Das zeigt der Schaukasten mit Beispielen. Viele Menschen sagen zu oft J zu unberechtigten Forderungen anderer und ärgern sich danach. Zu Recht. Denn: Jedes Ja ist immer auch ein Nein.
Und viel zu oft ist es ein Nein zu unseren eigenen Lebenszielen, Wünschen, Interessen, Bedürfnissen und Träumen. Um überhaupt Platz und Zeit in unserem Leben für unsere eigenen Ziele zu haben, brauchen wir deshalb klare Grenzen. Grenzen schützen uns: Sie schützen uns vor Übergriffen auf unseren Körper, unsere Psyche, unseren Besitz und unsere Zeit. Indem wir Grenzen setzen, teilen wir den Menschen in unserem Umfeld wirksam mit, was geht – und was nicht geht. Das Thema betrifft längst nicht nur sogenannte „überangepasste“ Menschen, die es andauernd allen recht machen wollen. Dieses Kapitel zeigt typische Anforderungen von außen, die scheinbar wichtig sind – aber meistens nur laut und schrill drängen.
Es zeigt, wie wir aus Sicht der Psychologie Grenzen setzen und stärken. Und es geht darum, wie wir ausbeuterische Beziehungen und Menschen erkennen. Zudem gibt es Tipps, wie wir souverän Nein sagen lernen. This is a preview of subscription content, log in via an institution to check access. Tax calculation will be finalised at checkout Bluhm, D.
J. (2009). Adaptive Consequences of Social Loafing. Academy of Management Annual Meeting Proceedings, 1–6. Hoeksema-van Orden, C. Y.
(1998). Social loafing under fatigue. Journal of Personality and Social Psychology, 75(5), 1179–1190. Vielleicht hast du schon manchmal gemerkt, dass Deine Zeit oder Energie aufgebraucht ist. Dennoch kommt Dir immernoch ein „Ja“ über die Lippen, obwohl Du eigentlich „Nein“ sagen möchtest? Es ist nicht immer leicht, sich abzugrenzen, ohne andere vor den Kopf zu stoßen.
Dieses Seminar zeigt Dir, wie Du freundlich, aber bestimmt „Nein“ sagst, wenn es nötig ist, und dabei fair und respektvoll bleibst. Du bekommst einfache und praktische Werkzeuge an die Hand, mit denen Du im Alltag selbstbewusster auftrittst – sei es im Beruf, im Verein oder im Freundeskreis. Am Ende erhältst du ein Teilnahmezertifikat. Akademie für SouveränitätFuchsmühlstraße 3787527 Sonthofen € 450,00 zzgl. MwSt.
(inkl. Verpflegung: Mittagessen und Snacks) Nach diesem Kurs wirst Du in der Lage sein, Grenzüberschreitungen ohne Drama anzusprechen Wo liegen Deine Grenzen, welche Gründe gibt es dafür? Du hinterfragst Deine Glaubenssätze Du nimmst wahr, wenn Du Dich durch das Verhalten von anderen unwohl fühlst
Du sprichst offen und selbstsicher an, wenn Du Dich übergangen fühlst und führst klärende Gespräche Du versteht besser, warum diese Personen überhaupt das Bedürfnis haben, Deine Grenzen zu überschreiten Das Teilnahmeentgelt beinhaltet die Veranstaltungsunterlagen und die Verpflegung sowie. "Nein" zu sagen fällt nicht immer leicht - und doch ist es manchmal notwendig. Wie Sie dies souverän hinbekommen - dazu gibt es Tipps in diesem Seminar. Kennen Sie Situationen, in denen Sie gern "Nein" sagen würden und dann doch ein halbherziges "Ja" verlauten lassen?
Wer hat da gesprochen? War ich das? Und Sie haben Aufgaben übernommen, Zusagen gemacht, die sich gar nicht wollten. Anschließend fühlen Sie sich schlecht und fragen sich, warum Sie wieder einmal nachgegeben haben. Damit helfen Sie weder sich selbst noch dem anderen. In diesem Seminar lernen Sie selbstbewusst Grenzen zu setzen und ein klares "Nein" auszusprechen, ohne den anderen zu verletzen.
Sie üben unterschiedliche Kommunikationsmethoden, die Sie in Zukunft unterstützen, eine Ablehnung so zu formulieren, dass Ihr Gegenüber Ihr Motiv nachvollziehen und akzeptieren kann. Ein Nein kann vieles verändern – vor allem uns selbst. Zwischen Anpassung und Aufrichtigkeit liegt ein unscheinbares Wort, das mehr Kraft besitzt, als wir glauben. Dieser Text ist eine Einladung, das Nein neu zu entdecken: als Schlüssel zu mehr Wahrheit und Selbstachtung. Die meisten Menschen haben den Wunsch, gemocht zu werden. Wir nicken, lächeln, stimmen zu – aus Gewohnheit, aus Harmoniebedürfnis oder aus Angst, jemanden zu enttäuschen.
Doch in all dem wohlwollenden Zustimmen verlieren wir manchmal den Blick für das Wesentliche: uns selbst. Nein zu sagen ist selten bequem. Es ist kein lautes, trotziges Schlagwort, sondern oft ein leises, zögerndes Aufbegehren gegen die eigene Überanpassung. Ein Nein trägt das Risiko, Erwartungen zu enttäuschen, Grenzen aufzuzeigen, Spannungen auszuhalten. Aber gerade darin liegt seine Wahrheit. Denn wer nie Nein sagt, verliert allmählich die Fähigkeit, aufrichtig Ja zu meinen.
Ein Nein ist kein Angriff. Es ist ein Ausdruck innerer Klarheit. Es sagt: „Ich kenne meine Grenzen. Ich achte meine Kraft. Ich respektiere meinen Weg.“ Es erfordert Mut, an diesen Punkt zu kommen – weil wir gelernt haben, Zustimmung mit Freundlichkeit zu verwechseln. Doch wahre Freundlichkeit entsteht erst aus Authentizität, nicht aus Anpassung.
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