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Emily Johnson
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In unserem Transparenz-Blog geben wir Einblick ins Innenleben der Süddeutschen Zeitung und erklären unsere journalistische Arbeit. Wie geht die SZ mit Fehlern um? Darf jeder schreiben, was er will? Warum nennt dieses Haus die Terroristen nicht beim Namen? Wie gehen Sie mit den unterschiedlichen Meinungen Ihrer Redakteurinnen und Redakteure um? Interessierte Leserinnen und Leser stellen Fragen – im Transparenz-Blog wollen wir sie beantworten.

Die SZ-Redaktion arbeitet nach journalistischen Standards. Auf viele Fragen gibt es eindeutige Antworten. Die Meinung der Redaktion entsteht beispielsweise als immer wieder neue Summe der Meinung ihrer Redakteurinnen und Redakteure. Eine Richtung wird von niemandem vorgegeben. Andere Fragen müssen von der Redaktion auch immer wieder neu beantwortet werden, weil sie gesellschaftspolitischen Veränderungen unterworfen sind. Je nach Perspektive unterscheidet sich die Gewichtung.

Im Transparenz-Blog legen wir unsere internen Diskussionen offen. Wir informieren Sie über unsere Grundsätze und Werte. Unser höchstes Gut ist die Glaubwürdigkeit. Die unvoreingenommene Recherche, das sorgfältige Verfassen und Redigieren von Texten, Audiobeiträgen und Videos auf höchstem Niveau und der Anspruch, die Leserschaft auf bestmögliche Weise zu informieren und zu unterhalten, bilden die Basis unserer Arbeit. Die Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung Guten Morgen.

Dieses Wochenende geht das Oktoberfest zu Ende, und dann heißt es für die vielen Mitarbeitenden endlich, dass sie mal wieder durchschnaufen können. Vielleicht gönnen sich auch die zahllosen Content-Creator und Influencerinnen von der Wiesn dann mal eine Pause, denn auch wenn es gelegentlich eher nach Alberei aussieht, ist ja auch das Influencen ein Handwerk. Noch dazu eins, das sich lohnen kann, wie meine SZ-Kollegin Franka Bals recherchiert hat. Ein Hendl-Tester und Wiesn-Influencer hat ihr erzählt, dass er für jedes Video, das länger dauert als eine Minute, pro Tausend Aufrufe etwa 50 Cent von Tiktok bekommt. Bei einer Million Aufrufe wären das also immerhin schon 500 Euro. Die genaue Summe hänge aber auch von der Wiedergabezeit und dem Standort der Zuschauer ab und davon, wie viel das Video kommentiert oder geteilt werde.

Deshalb wird man ja nicht selten auch dazu angehalten, Kommentare zu hinterlassen. Engagement heißt das im Branchen-Jargon, und will gelernt sein, wenn einem der Sinn wirklich nach Geldverdienen steht. So kann sich für Premium-Influencerinnen wie Cathy Hummels und ihre 80-köpfige Entourage ein Wiesnbummel recht auszahlen, während die meisten anderen dank Bierpreis und Co. deutlich ärmer wieder vom Festgelände zurückkommen. Wie dem auch sei, jetzt ist erstmal wieder für ein Jahr Ruhe. In diesem Sinne ein letztes Prosit und ein schönes Wochenende.

Nach 4 Wochen kostet das Abo 79,99 € monatlich. SZ-Chefredakteur Wolfgang Krach erklärt, warum es jetzt einen Film gibt, der die eigentlich sehr verschwiegene investigative journalistische Arbeit der SZ begleitet. Redaktionen sind gemeinhin verschlossene Wesen. Sie arbeiten gerne im Stillen, im Verborgenen und lassen andere nicht hineinblicken in ihren Alltag. Das hat, auch, mit Selbstschutz zu tun. Wer weiß, wie eine Redaktion arbeitet, wie die Abläufe im Einzelnen sind, wer wann worüber entscheidet (meist nicht die Chefredakteurin oder der Chefredakteur), kann leichter Einfluss nehmen von außen.

Und solche Einflussnahme können Journalistinnen und Journalisten nicht leiden – und auch nicht brauchen. Denn die wichtigste Voraussetzung, um guten Journalismus machen zu können, ist Unabhängigkeit. Es gibt aber noch einen zweiten Grund, warum Redaktionen verschlossen sein müssen; es ist der Schutz ihrer Quellen. Die Süddeutsche Zeitung hätte viele Geschichten niemals recherchieren, schreiben und veröffentlichen können, wenn wir nicht diejenigen, die uns Informationen gegeben haben, geschützt und ihre Identität für uns behalten hätten. Niemand, kein Leser, kein Staatsanwalt, kein Behördenchef, kein Politiker erfährt von uns, wer uns etwas anvertraut hat, wenn die betreffende Person das nicht will. Oft wäre sonst deren Sicherheit, manchmal sogar das Leben, gefährdet.

Die Panama Papers beispielsweise, welche die SZ im April 2016 zusammen mit Partnern weltweit veröffentlicht hat und die dazu führten, Steuerhinterziehung, Geldwäsche und andere schwere Straftaten offenzulegen, hätten nie publiziert werden können, wenn wir... Trotzdem ist nun ein Film erschienen („Hinter den Schlagzeilen“), der einen Einblick zulässt in die Arbeit der SZ-Redaktion, konkret in die Recherche der „Ibiza-Affäre“. Etliche Leserinnen und Leser finden das gut, wollen aber wissen, warum wir uns, entgegen unserer sonstigen Zurückhaltung, darauf eingelassen haben. Guten Morgen. Der Behördenrechner als Schauplatz der Weltpolitik: In den digitalen Arbeitsmitteln der Verwaltung spiegeln sich inzwischen die großen geopolitischen Konflikte unserer Zeit. Gleichzeitig zeigt sich an ihnen, wie tiefgreifend sich Organisationen wandeln müssen, wenn sie ihre Zukunftsfähigkeit nicht aufs Spiel setzen wollen.

Digitale Souveränität steht im Zentrum des SZ Digitalgipfels, den ich mitorganisiere und der am 3. und 4. März in München stattfindet. Von Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) über EU‑Kommissar Michael McGrath bis hin zur Eurostack‑Initiatorin Francesca Bria wird sich dort hochrangige digitalpolitische Expertise versammeln. Bereits vorab laden wir Sie herzlich zu zwei kostenlosen Warm‑up‑Gesprächen von SZ Dossier ein: Am 19. Februar um 9 Uhr diskutieren wir online mit Andrea Nahles und ihrem CTO Stefan Latuski über die Cloud‑Transformation der Bundesagentur für Arbeit.

Am 24. Februar um 10 Uhr folgt ein Gespräch mit Manuel Kilian vom Global Govtech Centre über Chancen und Risiken agentischer KI im Staat. Wir freuen uns auf anregende und fundierte Diskussionen mit Ihnen – zunächst in unseren Online‑Talks und anschließend beim Gipfel in München. Nach 4 Wochen kostet das Abo 79,99 € monatlich. Wann wird ein Leserbeitrag gelöscht und wie unterstützt ein Tool die Moderationsarbeit? Die Süddeutsche Zeitung erreichen täglich mehrere Tausend Leserkommentare.

Unter den auf Facebook, Instagram und Twitter geposteten Artikeln äußern sich Lesende zu den Inhalten. Auf SZ.de kommentieren angemeldete Nutzerinnern und Nutzer die Meinungsbeiträge der Autorinnen und Autoren. Diese Vielzahl an Leserbeiträgen gilt es zeitnah zu prüfen, weil wir respektvolle und konstruktive Diskussionen möchten und wir auch eine juristische Verantwortung haben. Auf unseren Social-Media-Plattformen haben Beleidigungen, Rassismus und Ähnliches nichts zu suchen. Um unseren Leserinnen und Lesern einen festen Satz an Regeln an die Hand zu geben, haben wir eine Netiquette erarbeitet, die erklärt, welche Spielregeln beim Kommentieren eingehalten werden müssen. Bei der Süddeutschen Zeitung arbeitet ein Team von Moderatoren und Moderatorinnen, in Schichten von 8 bis 22 Uhr.

Sie sichten und lesen die Kommentare von Leserinnen und Lesern, prüfen sie inhaltlich und löschen gegebenenfalls auch Beiträge, wenn sie gegen die Netiquette verstoßen. Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen arbeiten mit unterschiedlichen Programmen, die ihnen Moderationsmöglichkeiten bieten und etwa das Auffinden von Kommentatoren oder die Suche in Diskussionshistorien einfacher machen. Guten Morgen. Laut Sam Altman bietet Mark Zuckerberg KI-Fachkräften im Silicon Valley inzwischen Antrittsboni von über 100 Millionen Dollar. Die Angebote seien „gigantisch“ und „verrückt“, doch bisher habe keiner seiner Top-Leute zugesagt, sagte der Open-AI-Chef in einem Podcast. Zuckerberg und Meta werben gezielt um Talente, um eigene Modelle wie Llama 4 schneller voranzutreiben.

Die Personalpolitik der großen Tech-Konzerne folgt dabei einem einfachen Prinzip: Wer das beste Produkt will, braucht die besten Köpfe – koste es, was es wolle. Im Alltag zeigt sich die KI-Revolution jedoch bodenständiger. Nutzerinnen und Nutzer interessieren sich weniger für die nächste Modellgeneration, sondern dafür, wie KI ihnen im Alltag helfen kann – etwa beim Mietvertrag, der Kundenmail oder dem Bewerbungsgespräch. Simon Berlin hat die nützlichsten Tipps dafür zusammengestellt. Denn echter gesellschaftlicher Fortschritt zeigt sich vielleicht gerade dort, wo KI entmystifiziert wird – durch Ausprobieren, Fehler machen und allmählich besser werden. Nach 4 Wochen kostet das Abo 79,99 € monatlich.

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