Tarifrunde Länder 2025 26 Profisbrauchenmehr Gew Die
Wir brauchen deine Unterstützung – indem du Selfies und Fotos von den Warnstreiks und Aktionen im Rahmen der Tarifrunde Länder TV-L 2025/26 hochlädst. Wir posten dein Foto in der Fotostrecke auf der Webseite, Instagram, Facebook und Bluesky – damit wirst du selbst ein Teil der Kampagne #ProfisbrauchenMEHR! Die Verhandlungen über den Tarifvertrag der Länder haben am 3. Dezember 2025 begonnen. Die GEW fordert zusammen mit den anderen Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes (ver.di, GdP, IG BAU) sieben Prozent mehr Gehalt, mindestens 300 Euro und einen Tarifvertrag für studentische Beschäftigte. Wir erwarten zudem weitere Verbesserungen für die unterschiedlichen Berufsgruppen im Bildungsbereich.
Bundesweit geht es dabei um 2,6 Millionen Beschäftigte in 15 Bundesländern – Hessen hat einen eigenen Tarifvertrag. In der ersten Verhandlungsrunde haben die Arbeitgeber, vertreten durch die Finanzminister der Bundesländer, die Forderungen der Gewerkschaften deutlich zurückgewiesen, ohne ein eigenes Angebot vorzulegen. Diese Verweigerungshaltung müssen die Gewerkschaften nun brechen. Die Kolleg*innen im öffentlichen Dienst dürfen nicht mit einer Nullrunde abgespeist werden. Dafür müssen wir uns stark machen. Die GEW wird in den kommenden Tagen und Wochen zu Aktionen aufrufen.
Fragen und Antworten rund um Streiks gibt es hier. Unser Tarif-Telegramm kannst du hier abonnieren. Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes fordern in der Länder-Tarifrunde 7 Prozent, mindestens aber 300 Euro mehr Gehalt monatlich für die Beschäftigten. Der Tarifabschluss soll eine Laufzeit von zwölf Monaten haben. Das teilte die GEW am Montag mit. „Wir brauchen deutliche Gehaltserhöhungen.
Denn auch wenn die Inflationsrate nicht mehr so hoch ist wie in den Jahren zuvor, steigen die Preise weiter. Die Beschäftigten benötigen dringend mehr Einkommen, um ihren Lebensstandard zu halten. Der GEW gibt Rückenwind, dass die Weiterentwicklung der Lehrkräfte-Entgeltordnung Teil der gemeinsamen Forderungen aller Gewerkschaften für die Tarifrunde ist“, sagte GEW-Vorsitzende Maike Finnern während der Pressekonferenz der Gewerkschaften zur kommenden Tarifrunde in Berlin. „Der Abschluss für die Beschäftigten bei Bund und Kommunen zu Beginn des Jahres 2025 hat einen Maßstab gesetzt, an dem sich die Länderarbeitgeber orientieren müssen. Auch auf die Verbesserungen für die Beschäftigten im kommunalen Sozial- und Erziehungsdienst (SuE), die die Gewerkschaften und die Beschäftigten erkämpft haben, warten die Erzieher*innen und Sozialpädagog*innen auf Länderebene. Um über diese verhandeln zu können, wollen wir ein Sonderkündigungsrecht der Regelungen für diese Beschäftigtengruppe“, betonte Finnern.
Sie machte sich zudem dafür stark, dass die Arbeitsbedingungen der rund 300.000 studentischen Beschäftigten endlich tariflich geregelt werden: „Wir wollen den TV Stud, verankert im Tarifvertrag der Länder (TV-L)!“ Die GEW-Vorsitzende unterstrich, dass die Länderbeschäftigten hoch motiviert und engagiert seien. Sie hätten gezeigt, welche gesellschaftliche Bedeutung ihre Arbeit in Schulen, Kitas und Hochschulen hat. Gerade der dramatische Lehr- und Fachkräftemangel vor allem an den Schulen und Kitas bringe viele Pädagog*innen ans Limit. „Da muss dann zumindest das Gehalt stimmen – auch und gerade um viel mehr junge Menschen für die Bildungsberufe zu gewinnen.“ Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat sich mit den Arbeitgebern auf einen Tarifabschluss für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder geeinigt.
Die Vereinbarung umfasst eine Gehaltserhöhung von insgesamt 5,8 Prozent bei einer Laufzeit von 27 Monaten in drei Erhöhungsschritten. Nachwuchskräfte bekommen insgesamt 150 Euro mehr. Zudem werden die Arbeitsbedingungen im Osten den West-Regelungen angeglichen: Dies gilt für die Verbesserung des Kündigungsschutzes sowie für die Absenkung der Arbeitszeit an den drei ostdeutschen Unikliniken in Rostock, Greifswald und Jena. Der Tarifvertrag läuft bis zum 31. Januar 2028. „Die Verhandlungen mit den Ländern waren schwierig wie lange nicht mehr“, sagte Frank Werneke, ver.di-Vorsitzender und Verhandlungsführer, am Sonnabend in Potsdam: „Am Ende steht ein Ergebnis auf dem Niveau des Tarifvertrages für die Beschäftigen...
Damit halten die Länderbeschäftigten Anschluss an das Lohnniveau ihrer Kolleginnen und Kollegen. Das war uns als Gewerkschaften besonders wichtig, das nützt auch den Ländern bei der Personalsuche – und das haben wir nun nach harten Verhandlungen erreicht.“ Der Abschluss gilt unmittelbar für 925.000 Tarifbeschäftigte aller Bundesländer außer Hessen, wo eigene Tarifverhandlungen laufen. Insgesamt sind 2,2 Millionen Beschäftigte der Länder betroffen. Die Vereinbarung sieht im Einzelnen eine erste Gehaltserhöhung von 2,8 Prozent ab dem 1. April 2026 (mindestens 100 Euro), eine weitere Erhöhung um 2,0 Prozent ab dem 1.
März 2027 sowie einen dritten Erhöhungsschritt um 1,0 Prozent ab dem 1. Januar 2028 vor. Die Entgelte für Nachwuchskräfte steigen in drei Schritten zu denselben Zeitpunkten um insgesamt 150 Euro. Vereinbart wurde darüber hinaus die Erhöhung der Zulagen für ständige Wechselschicht- und Schichtarbeit. Die Zulage für Schichtdienste steigt auf monatlich 100 Euro, für das Pflegepersonal in Krankenhäusern ebenfalls auf 100 Euro. Die Wechselschichtzulage steigt auf 200 Euro im Monat, in Krankenhäusern auf 250 Euro.
Auch für Teilzeitbeschäftigte im Schicht- oder Wechselschichtdienst konnte erstmals tariflich gesichert werden, dass Zuschläge für Überstunden, sofern nicht zeitlich ausgeglichen, bereits ab der ersten Stunde über der individuellen Arbeitszeit gezahlt werden – und nicht... Für die rund 300.000 studentischen Beschäftigten an Hochschulen und Universitäten werden die Mindeststundenentgelte erhöht: auf 15,20 Euro ab dem Sommersemester 2026, ein Jahr später dann auf 15,90 Euro. Einen Tarifvertrag für die studentischen Beschäftigten lehnten die Ländervertreter allerdings ab. „Am 1. September startete unsere Befragung zur Forderung für die 2,6 Millionen Tarifbeschäftigten und Beamt*innen der Länder. Dann geht es Schlag auf Schlag: Im November stellt ver.di die Forderung auf, im Dezember starten die Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL).
In der TdL sind die Finanzminister der Bundesländer (außer Hessen) organisiert und vereinbaren mit ver.di die Tarifverträge für „ihre“ Beschäftigten. Trotz kontinuierlich steigender Steuereinnahmen werden sie uns nichts schenken. Sei dabei und kämpf mit uns gemeinsam für mehr Geld und bessere Bedingungen auch für die Beschäftigten der Länder. (…) Die ver.di-Befragung läuft vom 1. September bis 31. Oktober 2025.
Sie ist die Grundlage für den Forderungsbeschluss, den die Mitglieder der Bundestarifkommission am 17. November fassen…“ ver.di-Aktionsseite und nun auch Forderungen für die am 3. Dezember beginnenden Verhandlungen (der Konflikt um die Abschaltung der Homepage der ver.di-Betriebsgruppe an der FU Berlin wurde ausgelagert): Siehe zuletzt das Dossier: Tarif- und Besoldungsrunde öffentlicher Dienst der Länder 2023 Die Einigung auf ein Ergebnis im TV-L ist am 14. Februar 2026 erfolgt.
Hier findest du alle Details zum Ergebnis, sowie die Chronologie der Tarifrunde TV-L 2025|2026. gültig vom 01.04.2026 bis zum 31.01.2028 Laut Ergebnis der Ver.di Mitglieder Umfrage haben 51.46% dem Teilnehmenden der Tarifeinigung zugestimmt. Bundestarifkommission hat am 12. März 2026 dem Tarifergebnis zugestimmt. Die Gesamtlaufzeit soll 27 Monate betragen.
Damit wir unsere Forderungen gegenüber der TdL durchsetzen können, werden wir starke gewerkschaftliche Aktionen auch in Schleswig-Holstein brauchen. Wir wollen gemeinsam mit vielen aktiven und neuen Kolleg*innen einen Blick auf die Forderungen werfen. Vor allem wollen wir uns aber darauf konzentrieren, wie wir gemeinsam - Tarifbeschäftigte und Beamt*innen - für einen guten Tarifabschluss und die anschließende Übertragung auf die Beamt*innen sorgen können.
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Sie machte sich zudem dafür stark, dass die Arbeitsbedingungen der rund 300.000 studentischen Beschäftigten endlich tariflich geregelt werden: „Wir wollen den TV Stud, verankert im Tarifvertrag der Länder (TV-L)!“ Die GEW-Vorsitzende unterstrich, dass die Länderbeschäftigten hoch motiviert und engagiert seien. Sie hätten gezeigt, welche gesellschaftliche Bedeutung ihre Arbeit in Schulen, Kitas und...