Sz Im Dialog Der Transparenzarbeiter Boka Kotorska Com
In unserem Transparenz-Blog geben wir Einblick ins Innenleben der Süddeutschen Zeitung und erklären unsere journalistische Arbeit. Wie geht die SZ mit Fehlern um? Darf jeder schreiben, was er will? Warum nennt dieses Haus die Terroristen nicht beim Namen? Wie gehen Sie mit den unterschiedlichen Meinungen Ihrer Redakteurinnen und Redakteure um? Interessierte Leserinnen und Leser stellen Fragen – im Transparenz-Blog wollen wir sie beantworten.
Die SZ-Redaktion arbeitet nach journalistischen Standards. Auf viele Fragen gibt es eindeutige Antworten. Die Meinung der Redaktion entsteht beispielsweise als immer wieder neue Summe der Meinung ihrer Redakteurinnen und Redakteure. Eine Richtung wird von niemandem vorgegeben. Andere Fragen müssen von der Redaktion auch immer wieder neu beantwortet werden, weil sie gesellschaftspolitischen Veränderungen unterworfen sind. Je nach Perspektive unterscheidet sich die Gewichtung.
Im Transparenz-Blog legen wir unsere internen Diskussionen offen. Wir informieren Sie über unsere Grundsätze und Werte. Unser höchstes Gut ist die Glaubwürdigkeit. Die unvoreingenommene Recherche, das sorgfältige Verfassen und Redigieren von Texten, Audiobeiträgen und Videos auf höchstem Niveau und der Anspruch, die Leserschaft auf bestmögliche Weise zu informieren und zu unterhalten, bilden die Basis unserer Arbeit. Die Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung Die „Süddeutsche“ gibt es nun seit 80 Jahren.
Sie war und ist ein Bollwerk der verlässlichen Nachrichten, der Glaubwürdigkeit, ein wichtiger Baustein für eine lebendige Demokratie. Nur hat sich mit dem Internet und der Möglichkeit, mit jedem Smartphone auf Sendung zu gehen, auch ein Nachrichten-Dickicht entwickelt, bei dem nicht... read full story Answer for your question of the article will be displayed here ... Chefredakteur Wolfgang Krach über die Entscheidung und das Entstehen eines Films zur ,,Ibiza-Recherche" der SZ. Warum gibt es jetzt einen Film, der die eigentlich sehr verschwiegene investigative journalistische Arbeit der SZ begleitet?
Redaktionen sind gemeinhin verschlossene Wesen. Sie arbeiten gerne im Stillen, im Verborgenen und lassen andere nicht hineinblicken in ihren Alltag. Das hat, auch, mit Selbstschutz zu tun. Wer weiß, wie eine Redaktion arbeitet, wie die Abläufe im Einzelnen sind, wer wann worüber entscheidet (meist nicht die Chefredakteurin oder der Chefredakteur), kann leichter Einfluss nehmen von außen. Und solche Einflussnahme können Journalistinnen und Journalisten nicht leiden - und auch nicht brauchen. Denn die wichtigste Voraussetzung, um guten Journalismus machen zu können, ist Unabhängigkeit.
Es gibt aber noch einen zweiten Grund, warum Redaktionen verschlossen sein müssen; es ist der Schutz ihrer Quellen. Die Süddeutsche Zeitung hätte viele Geschichten niemals recherchieren, schreiben und veröffentlichen können, wenn wir nicht diejenigen, die uns Informationen gegeben haben, geschützt und ihre Identität für uns behalten hätten. Niemand, kein Leser, kein Staatsanwalt, kein Behördenchef, kein Politiker erfährt von uns, wer uns etwas anvertraut hat, wenn die betreffende Person das nicht will. Oft wäre sonst deren Sicherheit, manchmal sogar das Leben, gefährdet. Die Panama Papers beispielsweise, welche die SZ im April 2016 zusammen mit Partnern weltweit veröffentlicht hat und die dazu führten, Steuerhinterziehung, Geldwäsche und andere schwere Straftaten offenzulegen, hätten nie publiziert werden können, wenn wir... Für viele andere Recherchen gilt das ebenso.
Trotzdem ist nun ein Film erschienen ("Hinter den Schlagzeilen"), der einen Einblick zulässt in die Arbeit der SZ-Redaktion, konkret in die Recherche der "Ibiza-Affäre". Etliche Leserinnen und Leser finden das gut, wollen aber wissen, warum wir uns, entgegen unserer sonstigen Zurückhaltung, darauf eingelassen haben. Die „Süddeutsche Zeitung“ hat einen Ombudsmann. Der ist Mittler zwischen Leserschaft und Redaktion, hilft Missverständnisse aufzuklären, nimmt berechtigte Kritik auf und erklärt seriösen Journalismus. Einblicke in seine Arbeit. Das Wort der Zeit ist Krise.
Und trotzdem gibt es viele große und kleine Dinge, die einem gerade Zuversicht geben. Was ist das bei Ihnen? Erzählen Sie es uns. Von Funklöchern, Trinktouristen und fragwürdigen Avancen: Wenn einer eine Bahnreise tut, dann kann er was erzählen. Finstere Drohungen und seltsam undemokratische Ankündigungen aus Washington: Leserinnen und Leser wünschen sich ein selbstbewussteres Europa. In Wien führen FPÖ und ÖVP Verhandlungen für eine Bundesregierung.
Die mögliche Koalition mit einem Kanzler Herbert Kickl beschäftigt viele Leserinnen und Leser. Eine Auswahl der Zuschriften. Immer mehr Menschen erliegen dem Reiz des Rückzugs in die Echokammer, kommentiert Karin Janker. Dadurch drohe die Demokratie kaputtzugehen. Besser wäre es, die, die anders denken, nicht zu blockieren, sondern zu lesen und sich mit ihnen auseinanderzusetzen, findet die SZ-Autorin. Wie Sie sich zur Diskussion anmelden können und welche Regeln gelten, erfahren Sie hier.
Haben Sie Themenanregungen oder Feedback? Mailen Sie an debatte@sz.de oder twittern Sie an @SZ. Alle Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier. Maskenaffäre und professioneller Dialog mit Parteien – wie passt das zusammen? Bayern-Redakteur Andreas Glas über einen besonderen Balanceakt zwischen Distanz und Fairness bei heiklen Recherchen. Es ist ja bekannt, dass der Filz in Bayern eine gewisse Tradition hat.
Aber eine Razzia im Landtag? Ist selbst für bayerische Verhältnisse unerhört. Am 17. März, als Ermittler das Büro des CSU-Abgeordneten Alfred Sauter durchwühlten, dürfte Parteichef Markus Söder endgültig gewusst haben, dass die Maskenaffäre ihn und die CSU in erhebliche Schwierigkeiten bringen würde. Und für mich, SZ-Korrespondent im Landtag, war sofort klar: Da kommt jede Menge Arbeit auf uns zu. Was sich in vielen Berichten niederschlug, die im Laufe der Affäre in der SZ zu lesen waren.
Und die noch folgen. Über die Millionen, die für Sauter, den CSU-Bundestagsabgeordneten Georg Nüßlein und deren Partner bei ihren dubiosen Deals mit Corona-Schutzmasken rausspringen sollten. Über noch mehr Millionen an Anwaltshonorar, die CSU-Politiker Peter Gauweiler während seiner Zeit im Bundestag bei einem reichen Rechtskonservativen abgerechnet hat. Über Tafelrunden der CSU mit Wirtschaftsgrößen im Edelrestaurant – zur „Spenderpflege“. Alles keine schönen Schlagzeilen für die Partei. Und keine bequemen Begleitumstände für jemanden, der neben der Maskenaffäre auch über Söders Corona-Politik und das Innenleben der CSU berichtet – und der bei aller Distanz einen gewissen Zugang zu den Politikern braucht, um...
Hinter den Recherchen zu den Raffgier-Affären der CSU stehen Kolleginnen und Kollegen aus dem Bayern- und dem Investigativressort. Wir bilden ein Team, und meine Aufgabe besteht vor allem darin, über die politischen Konsequenzen zu schreiben – und die Parteispitze mit Recherchen zu konfrontieren. Wie also kann es trotz Enthüllungen und Konfrontationen gelingen, als Politikjournalist weiterhin einen respektvollen, funktionierenden Umgang mit Politikern zu pflegen?
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